Lichtenfels

"Berger" Feuerwehr pflegt alten Brauch des Todaustragens

Die Angehörigen der Feuerwehr Burgberg pflegen weiterhin die alte vorösterliche Tradition des "Todaustragens". So versammelten sich am Samstag vor dem fünften Fastensonntag die Mitglieder des Burgberg...
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Der Feuerwehrverein Burgberg verband am Wochenende wieder den alten Brauch des Todaustragens mit einer Spendensammlung für soziale Zwecke. Foto: Alfred Thieret
Der Feuerwehrverein Burgberg verband am Wochenende wieder den alten Brauch des Todaustragens mit einer Spendensammlung für soziale Zwecke. Foto: Alfred Thieret

Die Angehörigen der Feuerwehr Burgberg pflegen weiterhin die alte vorösterliche Tradition des "Todaustragens".

So versammelten sich am Samstag vor dem fünften Fastensonntag die Mitglieder des Burgberger Feuerwehrvereins, um mit einer den Tod symbolisierenden Puppe von Haus zu Haus durch die Straßen zu ziehen. Dabei riefen die Teilnehmer vor den einzelnen Häusern den Spruch: "Trag' mer den Tod aus, über euerm Haus."

Symbol des Sieges über den Tod

Dieser Brauch dürfte auf die Pestzeit zurückgehen. Mit dem Todaustragen und der anschließenden Verbrennung sollte der Sieg über den Tod symbolisiert werden.

Am Sonntagvormittag liefen die Feuerwehrler erneut von Haus zu Haus, sangen dabei ein altbekanntes Lied in fränkischer Mundart: "Der Duedensunndoch is kumma, a Veichela hommer gfunna. Salo, der Dued is do." Sie baten die Anwohner zugleich um Spenden für soziale Zwecke.

Die Berger Wehr mit ihrem stellvertretenden Vorsitzenden Bernd Krauß dankt den Bürgern für ihre großzügige Unterstützung. Die Spendengelder werden, wie schon in den vergangenen Jahren, an zwei gemeinnützige Organisationen übergeben.

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