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Coburg
coburg.inFranken.de  Die BRK-Bereitschaft Coburg hat im vergangenen Jahr 22 533 Stunden ehrenamtlich geleistet.

"Bereit" tragen sie im Namen

Die 93 Mitglieder der BRK-Bereitschaft Coburg können sehr stolz auf sich sein. Denn im vergangenen Jahr leisteten sie insgesamt 22 533 ehrenamtliche Einsatzstunden. 2019 waren es rund 5000 Stunden meh...
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Bei der Hauptversammlung wurden viele Mitglieder für ihren langjährigen aktiven Dienst von Bereitschaftsleiter Phillip Köstner (Zweiter von links) und Kreisbereitschaftsleiter Claus Weigand (Zweiter von rechts) ausgezeichnet. Einigen Bereitschaftsmitgliedern wurde das Ehrenzeichen des BRK für die Flüchtlingshilfe übergeben.  Foto: Michael Stelzner
Bei der Hauptversammlung wurden viele Mitglieder für ihren langjährigen aktiven Dienst von Bereitschaftsleiter Phillip Köstner (Zweiter von links) und Kreisbereitschaftsleiter Claus Weigand (Zweiter von rechts) ausgezeichnet. Einigen Bereitschaftsmitgliedern wurde das Ehrenzeichen des BRK für die Flüchtlingshilfe übergeben. Foto: Michael Stelzner

Die 93 Mitglieder der BRK-Bereitschaft Coburg können sehr stolz auf sich sein. Denn im vergangenen Jahr leisteten sie insgesamt 22 533 ehrenamtliche Einsatzstunden. 2019 waren es rund 5000 Stunden mehr, denn sowohl die Einsätze als auch die Veranstaltungen, die sanitätsdienstlich abgesichert wurden, haben zugenommen, wie Bereitschaftsleiter Phillip Köster bei der Hauptversammlung im Gasthof zum "Schwarzen Bären" in Beiersdorf betonte und dabei zeigte, wie stolz er auf sein Team ist.

In der Bereitschaft Coburg sind zehn Mitglieder zehn bis 13 Jahre alt. 26 Mitglieder sind in der Unterstützungsgruppe der Sanitätseinsatzleitung sowie elf Mitglieder im Blutspendeteam aktiv. 46 weitere Bereitschaftsmitglieder leisten Dienst. Im Stadtgebiet und darüber hinaus absolvierten die Mitglieder 425 Sanitätsdienste. Unter anderem waren die Helfer im Landestheater und im Hofgarten, im Kongresshaus und bei vielen weiteren Veranstaltungen. Auch in der HUK-Arena waren die Mitglieder bei Sportveranstaltungen präsent. Weiterhin wurden der Faschingsumzug in Seßlach und das Seifenkistenrennen in Schlettach sowie einige große Firmenveranstaltungen betreut. Zehn Tage lang hielten die Bereitschaftsmitglieder Wache beim Coburger Vogelschießen und leisteten mehrmals Erste Hilfe, wie auch beim drei Tage dauernden Sambafest, wo über 200 Hilfeleistungen verzeichnet wurden. Auch die Radtour von Andreas Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha, bei der er ein Zeichen gegen Morbus Parkinson setzen wollte, und die Fronleichnamsprozession wurde von den Coburger Sanitätern begleitet. Weiterhin waren sie bei Musikveranstaltungen in der Moriz- und in der Heiligkreuzkirche vertreten. Auch an einer Großübung in Ebern nahmen sie teil. Der Rettungswagen der Bereitschaft rückte 19-mal aus. Es gab sechs Notarzteinsätze, vier Notfalleinsätze und ein Massenanfall von Verletzten. Des Weiteren wurde der Rettungswagen bei vier Brandeinsätzen und bei einem Großeinsatz gebraucht. Dreimal unterstützte die Rettungshundestaffel die Suche nach Vermissten. Einige Mitglieder widmen sich der Arbeit in der Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung und bei der psychosozialen Notfallversorgung. Weiterhin sind einige Mitglieder im Hausnotrufdienst oder als Ausbilder aktiv.

16 Tage lang unterstützen Bereitschaftsmitglieder den Blutspendedienst, dabei wurden 274 Erstspender, rund 80 mehr als im Vorjahr, registriert. Insgesamt wurden dabei 2234 Blutkonserven gewonnen. Das Team der Kleiderkammer gab über 10 000 Kleidungsstücke an über 300 Bedürftige aus. In die wichtige Aus- und Fortbildung wurden 1550 Stunden investiert. Diese Aufzählung ist bei Weitem nicht vollständig. Kreisbereitschaftsleiter Claus Weigand zeigte sich dann auch sehr stolz auf die mitgliederstärkste Bereitschaft in Stadt und Landkreis Coburg. Nach seinen Berechnungen wurden 1,2 Sanitätsdienste pro Tag geleistet.

Oberbürgermeister Norbert Tessmer stellte seine Verbundenheit zur BRK-Bereitschaft Coburg heraus. Während seiner Amtszeit habe es viele Begegnungen gegeben. Das Ehrenamt sei die große Komponente des Roten Kreuzes. Die Stadt habe immer versucht, das große Engagement der Mitglieder zu unterstützen. Michael Stelzner

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