Bad Kissingen
Waldbrandgefahr

Beobachtung aus der Luft

Die seit Monaten auch in Unterfranken anhaltende andauernde strukturelle Trockenheit in Verbindung mit hochsommerlichen Tageshöchsttemperaturen bei sehr langer Sonnenscheindauer hat sich zwischenzeitl...
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Die seit Monaten auch in Unterfranken anhaltende andauernde strukturelle Trockenheit in Verbindung mit hochsommerlichen Tageshöchsttemperaturen bei sehr langer Sonnenscheindauer hat sich zwischenzeitlich in eine ernsthafte Dürreperiode gewandelt. Es werden wieder extrem hohe Temperaturen erwartet. Damit steigt aufgrund der Hitzewelle die Waldbrandgefahr erneut an und erreicht in den nächsten Tagen wiederum die höchste Gefahrenstufe. Deshalb ordnet die Regierung von Unterfranken im Einvernehmen mit dem regionalen Beauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für die Waldbrandbekämpfung in Unterfranken von Dienstag, 7. August, bis Mittwoch, 8. August, die Luftbeobachtung als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung für den gesamten Regierungsbezirk an.
Die vorbeugende Luftbeobachtung findet dabei in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt.


Ausschau nach Borkenkäferbefall

Im Rahmen der Luftbeobachtung wird zudem auch auf Auffälligkeiten in Sachen Borkenkäferbefall geachtet. Die Verkehrsbeobachtung bildet einen zweiten Einsatzschwerpunkt für alle Luftbeobachter.
Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Hohe und regional sogar sehr hohe Brandgefahr besteht auch im offenen, nicht abgeschatteten Gelände, etwa auf abgeernteten Getreidefeldern oder Flächen mit abgestorbener Wildgrasauflage ohne grünen Unterwuchs.
Wie gefährlich und schnell sich Waldbrände entwickeln können, zeigt unter anderem der Waldbrand am Sonntag in Ebern, Landkreis Haßberge, dessen Ausbreitung auf einer Fläche von rund zwei Hektar nur mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort verhindert werden konnte.
Weitere Wald- und Flächenbrände der letzten Tage und Wochen (unter anderem im Alzenauer Forst und in Haibach), zeigen die potentielle Gefährlichkeit derartiger Brände für Unterfranken. red


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