Wildflecken
rhönallianz

Bemühungen für die Rhön-Kaserne zahlen sich aus

Nachdem bekannt wurde, dass Wildflecken neben Strausberg (Brandenburg) und Roth (Mittelfranken) als zentraler Standort für die neue IT-Infrastruktur der Bundeswehr ausgesucht wurde, haben nun auch die...
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Nachdem bekannt wurde, dass Wildflecken neben Strausberg (Brandenburg) und Roth (Mittelfranken) als zentraler Standort für die neue IT-Infrastruktur der Bundeswehr ausgesucht wurde, haben nun auch die Verantwortlichen der Rhönallianz ihre Freude über diese Entscheidung bekundet. In einer Pressemitteilung erläutert Uwe Schmidt den Weg bis zu dieser Entscheidung aus Sicht der Rhönallianz.

Seit bekannt wurde, dass Standorte für die neuen digitale Infrastruktur der Bundeswehr gesucht wurden, haben sich die acht Bürgermeister der Brückenauer Rhönallianz demnach intensiv um eine Berücksichtigung von Wildflecken beworben. Da das Gebiet der Brückenauer Rhönallianz als "Gebiet mit besonderem Handlungsbedarf" gilt, versprach die Ansiedlung eines neuen Rechenzentrums die Stärkung des ländlichen Raums, Aufträge auch für die heimische Wirtschaft und qualifizierte Arbeitsplätze in der Zukunft, schreibt Schmidt. Zudem würde der Bundeswehrstandort Wildflecken mit dem Gefechtssimulationszentrum Heer und dem Truppenübungsplatz mindestens bis 2060 in seiner Existenz gesichert. Gründe genug, sich immer wieder in den Lenkungsgruppensitzungen ausführlich mit dem Thema zu beschäftigen.

In einem ersten Schreiben an die damalige Bundesministerin der Verteidigung, Ursula von der Leyen, wiesen die Bürgermeister von Wildflecken, Bad Brückenau, Geroda, Motten, Oberleichtersbach, Riedenberg, Schondra und Zeitlofs bereits im September 2017 auf die besondere Bedeutung des Bundeswehrstandortes für die Region hin. In weiteren Anschreiben wurden die regionalen politischen Mandatsträger um Unterstützung gebeten. Diese sicherten dann auch die Bundestagsabgeordneten Dorothee Bär, Sabine Dittmar und Dr. Manuela Rottmann zu. Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Sandro Kichner und Landrat Thomas Bold besuchte Bürgermeister Gerd Kleinhenz das Verteidigungsministerium, um im Gespräch mit dem parlamentarischen Staatssekretär Thomas Silberhorn Werbung für Wildflecken zu betreiben.

Aber auch in andere Richtungen wurde die Rhönallianz aktiv. Da die Gemeinden aus der Kreuzbergallianz (Bischofsheim, Oberelsbach, Sandberg, Schönau) und hessische Gemeinden rund um Gersfeld ebenfalls von einem Erhalt und Ausbau des Bundeswehrstandortes profitieren, wurden die Bürgermeister dieser Kommunen ebenfalls um ihre Unterstützung gebeten. Nach dem Bekanntwerden der Festlegung für Strausberg (Brandenburg), Roth (Mittelfranken) und Wildflecken als zentrale Standorte für die neue IT-Infrastruktur der Bundeswehr sind die Verantwortlichen der Rhönallianz sehr froh und danken allen Beteiligten für die Mitwirkung zu dieser positiven Entwicklung. red

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