Ibind
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Belohnung im Fall Ibind

Die Tierschutzorganisation Peta fordert ein bundesweites Register für "Pferderipper"-Fälle. Der Anlass für dieses Verlangen ist eine Attacke auf ein Pferd in Ibind (Gemeinde Burgpreppach). Zur Aufklär...
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Die Tierschutzorganisation Peta fordert ein bundesweites Register für "Pferderipper"-Fälle. Der Anlass für dieses Verlangen ist eine Attacke auf ein Pferd in Ibind (Gemeinde Burgpreppach). Zur Aufklärung des Falles setzt Peta, wie die Organisation mitteilte, eine Belohnung aus.

Zwischen Sonntag, 23.15 Uhr, und Montag, 6.20 Uhr, verletzte ein Unbekannter eine Stute in einem Stall in Ibind schwer. Der Tierquäler fügte dem Pferd mit einem spitzen Gegenstand eine tiefe Schnittverletzung zu. Die Stute verlor dadurch sehr viel Blut. Sie starb am Montagabend an den Folgen des Übergriffs. Vermutlich kam der Täter über die umliegenden Felder und Wiesen und stach von außen in die Pferdebox. Die Polizei Ebern bittet unter Telefon 09531/9240 um Hinweise zu der Tat.

 Um den Fall aufzuklären, setzt Peta nun eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro für Hinweise aus, die den Tierquäler überführen. Zeugen werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden, und können sich telefonisch unter 01520-7373341 oder whistleblower@peta.de bei der Tierschutzorganisation melden - auch anonym.  

"In den letzten Monaten gab es bundesweit zahlreiche Anschläge auf Pferde", sagt Judith Pein im Namen von Peta. "Wir möchten mit der ausgesetzten Belohnung dazu beitragen, den Pferderipper zu überführen. Außerdem fordert Peta ein behördliches Register, in dem Anschläge auf Pferde und bereits überführte Tierquäler erfasst werden. So könnten mögliche Tatzusammenhänge aufgezeigt sowie Täterprofile erstellt werden. Die Behörden könnten effektiver überregional zusammenarbeiten. Die Pferdehalter würden über Gefahrenschwerpunkte informiert und gewarnt werden, um ihre Vierbeiner besser vor Angriffen schützen zu können. Die Überführung sadistischer Täter ist umso wichtiger, da sich Tierquäler unter Umständen später auch an Menschen vergehen." red

 

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