Hetzles

Beitritt zu First Responder

Hetzles tritt dem Förderverein der Ersthelfer in Dormitz bei. Die Ortsanlagen für den Regenüberlauf werden dem Abwasserverband Schwabachtal übertragen.
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Das Hetzleser Gemeindegremium hat in seiner Sitzung einstimmig beschlossen, dem Förderverein First Responder der Freiwilligen Feuerwehr Dormitz ab 1. Januar beizutreten.

Bürgermeister Franz Schmidtlein (BHH) erklärte dazu, dass bis September 2018 in der Gemeinde Hetzles die First Responder neun Einsätze hatten und vor Ort Erste Hilfe leisteten. Der Förderverein finanziert sich ausschließlich über Spenden und Mitgliedsbeiträge. Da die organisierte Erste Hilfe weder im Bayerischen Feuerwehr- noch Rettungsdienstgesetz zwingend vorgeschrieben sei, erfolge keine finanzielle Unterstützung aus öffentlichen Mitteln, erklärte Schmidtlein.

Ehrenamtliche Arbeit

Für die Beschaffung von Ausrüstung und Einsatzkleidung sowie für Sauerstoff, Betriebsstoffe und medizinisches Verbrauchsmaterial für das Einsatzfahrzeug müssen die finanziellen Mittel vom Förderverein alleine aufgebracht werden. Umso wichtiger, meinte Schmidtlein, sei es, die First Responder und die ehrenamtlichen Mitarbeiter finanziell zu unterstützen.

Mitglied kann jeder werden. Den Jahresbeitrag kann jedes Mitglied selbst festlegen, wobei ein Mindestbetrag von derzeit 15 Euro gut angelegt sei, betonte Bürgermeister Schmidtlein.

Wendehammer wird abgesenkt

Die Gemeinde Dormitz möchte den Bebauungsplan "Am Brandbach" südwestlich der Gewerbefläche Bierleinswiese aufstellen und dazu den Flächennutzungsplan ändern. Die Bauleitplanung sieht dort eine Wohnbebauung mit Mehrfamilienhäusern vor, wodurch ein Hochwasserrückhaltevolumen von 90 Kubikmetern verloren geht. Diese Problematik, erläuterte Schmidtlein, sei zwischenzeitlich behoben worden, indem ein geplanter Wendehammer so weit abgesenkt wurde, dass damit ein Retentionsvolumen von 103 Kubikmetern gewonnen werden konnte. Die Räte nahmen die Änderung und Erweiterung zur Kenntnis und erhoben keine Einwendungen.

Bereits in der Junisitzung war der Gemeinderat darüber informiert worden, dass die Gemeinde Hetzles selbstständig für die technische Überwachung der wasserrechtlichen Genehmigungen der eigenen Ortsanlagen, die an das Kanalnetz des Abwasserverbandes Schwabachtal (AVS) angeschlossen sind, verantwortlich ist - und somit für den Regenüberlauf 11a und 11b. "Um diese Überwachung nach neuesten Erkenntnissen zu gewährleisten , haben wir nicht das notwendige Fachpersonal", berichtete Schmidtlein. Um diese Aufgabe zu erfüllen, gebe es folgende Alternativen: "Wir beauftragen ein externes Unternehmen mit der Überwachung mit einem langfristigen Dienstleistungsvertrag, lassen einen Mitarbeiter dafür ausbilden und schaffen uns zusätzlich einen Datenlogger dafür an, oder wir übertragen die Anlagen auf den Abwasserverband Schwabachtal." Nach eingehender Beratung entschlossen sich die Räte einstimmig, dem Abwasserverband die Ortsanlagen der Gemeinde Hetzles zu übertragen. Es soll eine Vereinbarung geschlossen werden, in welchem der AVS die Umsetzung der Eigenüberwachung der Regenüberlaufbecken in Hetzles gegen Entgelt regelt. Georg Regenfus (BB) als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses berichtete über die Prüfung der Jahresrechnung 2016. "Wir haben gesucht, aber nichts gefunden" sagte Regenfus." Das Jahresrechnungsergebnis 2016 ergab bereinigte Solleinnahmen- und Ausgaben im Verwaltungshaushalt von 2 161 824 Millionen Euro. Der Vermögenshaushalt schloss mit 557 010 Euro. Das Ergebnis nahm der Gemeinderat zur Kenntnis.

Bürgermeister Schmidtlein informierte darüber, dass der Zuwendungsbescheid des Bundes zur Erstellung des Masterplanes für die Gemeinde Hetzles eingegangen ist. Weiter plant die Firma Vodafone die Errichtung einer Hochfrequenzanlage gemäß den Vereinbarungen des Bayerischen Mobilfunkpakts und die Erweiterung der bestehenden Mobilsendeanlage mit dem Funksystem LTE.



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