Poppenlauer
Geselligkeit

Beim Treffen wurden Erinnerungen an die Schulzeit wach

Mit freudigem Grüß Gott, Hallo und Umarmungen trafen sich 26 ehemalige Schüler und Schülerinnen des Schuljahrgangs 1952/53 in Poppenlauer. Der Eingang am alten Rathaus war zum Treffen eigens feierlich...
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Die ehemaligen Klassenkameraden stellten sich zu einem Erinnerungsfoto auf.  Foto: Winfried Streit
Die ehemaligen Klassenkameraden stellten sich zu einem Erinnerungsfoto auf. Foto: Winfried Streit

Mit freudigem Grüß Gott, Hallo und Umarmungen trafen sich 26 ehemalige Schüler und Schülerinnen des Schuljahrgangs 1952/53 in Poppenlauer. Der Eingang am alten Rathaus war zum Treffen eigens feierlich geschmückt. Das Wetter spielte mit und sorgte daher schon für gute Laune.

Durch die Gassen

Die Initiatoren Inge Förster und Herbert Waldherr hatten zum Treffen eingeladen. Das Motto lautete "Laff nuch e mol mit durch die Gass!", das sich Herbert Waldherr ausgedacht hatte. Nach einem Begrüßungssekt ging es in den vom Seniorenbeauftragten Winfried Streit neu eröffneten Seniorenraum.

Die Schülerinnen und Schüler waren damals noch die ersten Jahre konfessionell getrennt und erst in der siebten Klasse zusammengelegt worden. Die achte Klasse wurde dann zusammen in der neu errichteten Schule am Auberg in Poppenlauer absolviert.

In der Badergasse

Nach einem zünftigen Mittagessen lud Herbert Waldherr zu dem Gassengang ein. Er berichtete aus den Unterlagen des Heimatforschers Reinhard Klopf über die Gassennamen und deren Bedeutung. So war in der Badgasse der damalige Bader, der die früheren Einwohner zum Baden einlud oder die Haare schnitt sowie bei Bedarf die Zähne zog. Waldherr begeisterte alle mit Hinweisen aus der Zeit der Henneberger und der Fürstbischöfe.

Weiter beschrieb er die Schulgasse, in der früher eine Schule stand. Auch andere historische Gebäude, wie das für die damalige Zeit übergroße Haus an den Gaden, in dem der Dorfschultheiß der Henneberger wohnte, wurde nun erst richtig wahrgenommen, ebenso wie das große Haus des Dorfschultheißen der Fürstbischöfe in der Kirchgasse. Für die Dorfführung bekam Herbert Waldherr ein großes Lob von allen und als Dank dafür eine kleine Aufmerksamkeit. Auch Inge Förster wurde mit Dank bedacht in Form von einem Blumenstrauß.

Besuch auf dem Friedhof

Danach wurden im Seniorenraum alte Erinnerungen wach, die mit Bildern aufgefrischt wurden. Nach dem Kaffeetrinken gedachten die Teilnehmer bei einem Friedhofsbesuch der verstorbenen Schulfreunde und Schulfreundinnen. Als Fazit wünschten sich die ehemaligen Klassenkameraden, dass es wieder Treffen geben sollte, solange es denn geht. red

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