Hutschdorf
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Beim Tanzen auf der Kerwa hat es gefunkt

50 Jahre glücklich verheiratet - das glaubt man den beiden, wenn sie aus ihrem Leben erzählen. Sie schauen sich an und man spürt die Vertrautheit. Hanni und Werner Kolb feierten in Hutschdorf goldene ...
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Das Ehepaar Hanni und Werner Kolb (vorne) im Verwandtenkreis mit (von links) Enkelin Lara, Sohn Harald, Enkelin Lisa, Enkel Hannes, Enkelin Amelie, Tochter Antje, Enkel Leon und Drittem Bürgermeister Reinhold Förtsch Foto: Horst Wunner
Das Ehepaar Hanni und Werner Kolb (vorne) im Verwandtenkreis mit (von links) Enkelin Lara, Sohn Harald, Enkelin Lisa, Enkel Hannes, Enkelin Amelie, Tochter Antje, Enkel Leon und Drittem Bürgermeister Reinhold Förtsch Foto: Horst Wunner

50 Jahre glücklich verheiratet - das glaubt man den beiden, wenn sie aus ihrem Leben erzählen. Sie schauen sich an und man spürt die Vertrautheit. Hanni und Werner Kolb feierten in Hutschdorf goldene Hochzeit. Sie fühlen sich so wohl, dass sie sich noch viele Jahre Gemeinsamkeit vorstellen könnten.

Und sie haben ein Rezept für eine lange Ehe: Streit vermeiden, Probleme lieber ausdiskutieren. "Verzeihen gehört auch dazu", sagen sie.

Kennengelernt haben sich der Neudorfer und die Hutschdorferin beim Tanz im Wirtshaus in Döllnitz, dem heutigen "Blauen Haus". "Ich saß neben meiner Freundin, er steuerte direkt auf mich zu und forderte mich auf, das war der Beginn. 14 Tage später zur Hutschdorfer Kerwa ist er wiedergekommen und wir haben zusammen getanzt, daraus wurde Liebe", erinnert sich Hanni.

Sie hat Schneiderin gelernt und im früheren Kulmbacher Bekleidungshaus Krebs gearbeitet. Der Gatte hatte sich acht Jahre beim Bundesgrenzschutz verpflichtet und war später über 20 Jahre im Klinikum Kulmbach im Versorgungsdienst tätig. Das Ehepaar hat zwei Kinder und fünf Enkel. "Die sind bei uns groß geworden", erzählt Hanni. Sie singt seit vielen Jahren mit ihrer Sopranstimme im örtlichen Gesangverein und im Kirchenchor, Werner war aktiver Feuerwehrmann.

Langweilig wird es dem Jubelpaar nicht, der Kontakt zur Verwandtschaft ist eng, im großen Garten gibt es genug zu tun. So gesund wie sie sind, wollen sie das Leben weiterhin genießen in ihrem Haus im schönen Friesenbachtal. Zum Gratulieren kam auch Dritter Bürgermeister Reinhold Förtsch. Horst Wunner

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