LKR Haßberge
Fussball-Bezirksliga Unterfranken Ost

Beim FSV Krum und beim TSV Knetzgau darf gefeiert werden

Überzeugende Heimsiege gegen hoch eingeschätzte Gegner durften der FSV Krum und der TSV Knetzgau in der Fußball-Bezirksliga Unterfranken Ost feiern: die Kru...
Artikel drucken Artikel einbetten
Überzeugende Heimsiege gegen hoch eingeschätzte Gegner durften der FSV Krum und der TSV Knetzgau in der Fußball-Bezirksliga Unterfranken Ost feiern: die Krumer mit 3:1 über den TSV Forst, die Knetzgauer mit 4:1 gegen den TSV Münnerstadt. Die DJK Dampfach rutscht nach einem 1:2 in Bad Kissingen dagegen noch tiefer in den Abstiegsstrudel.

FSV Krum - TSV Forst 3:1
Eigentlich hatte Krums Trainer Tobias Burger den TSV Forst zum Favoriten erklärt. Aufgrund der spielerischen Qualität vieler Forster "sind die in jedem Spiel Favorit". Genutzt hat es den Forstern wenig, denn mit einem durchaus verdienten 3:1 behielt der FSV Krum die Punkte daheim. Immerhin war Forst nicht schlecht, so Burger, allerdings zeigte sich der FSV dieses Mal von seiner besseren Seite. Das einzige Manko, das sich wie ein roter Faden durch alle Spiele zieht, sah Burger in der Verwertung der Torchancen. Etwa von Felix Hart, der einen Ball an den Pfosten setzte. Oder Thomas Durst, der ein schönes Solo ohne Tor beendete. Oder bei einem weiteren Pfostentreffer im zweiten Durchgang. Wenn es aus dem Spiel heraus nicht klappt, dann müssen halt die Standards für die Tore her. Zum einen nach einem Eckball (39.), zum anderen nach einem Freistoß (41.). Beide Male war Max Witchen der Nutznießer. Und eigentlich hätte dieser 2:0-Pausenvorsprung dem FSV auch die nötige Ruhe vermitteln müssen. Doch nach der Pause zeigten die Forster kurzzeitig, warum sie immer wieder in der Favoritenrolle sind: Sie spielten Fußball. Die logische Folge war der 1:2-Anschluss durch Düring (75.). Davon aber zeigte sich Krum wenig beeindruckt. Max Witchen ließ im Mittelfeld drei Mann alt aussehen und bediente Thomas Durst, der zum erlösenden 3:1 einschob (80.). Zwei Tore selbst gemacht, das dritte vorbereitet - "Max Witchen war der beste Mann auf dem Platz", sagt Burger. Für die übrigen zehn Spieler ließ er ebenfalls reichlich Lob springen: "Ich bin mit meiner Mannschaft hochzufrieden, sie hat eine tolle Leistung gezeigt."
FSV Krum: Klemm - Fösel, Bujtor, Degen (64. Glöckner), Ma. Witchen, Lommel, Durst, Vogel, J. Schmitt, Hart (88. Pasquot), Rippstein (83. Mi. Witchen) / SR: Orf (Bad Neustadt) / Zuschauer: 130 / Tore: 1:0, 2:0 Ma. Witchen (39., 41.), 2:1 Düring (75.), 3:1 Durst (80.)
TSV Knetzgau -
TSV Münnerstadt 4:1

So verrückt kann der Fußball sein: Da stürmt der TSV Münnerstadt von Beginn an und hat Chancen, den TSV Knetzgau binnen sieben Minuten mit 3:0 vom Platz zu fegen - und dann bekommt Knetzgau drei Freistöße innerhalb von zehn Minuten und führt mit 3:0. Mit enorm viel Glück überstand der Aufsteiger die Drangperiode der Münnerstadter. Hätte etwa Simon Snaschel seine Riesenchance gleich zu Anfang genutzt, hätte Knetzgau wohl nicht gewonnen. So kam die Mannschaft um Spielertrainer Matthias Strätz zu drei Treffern durch Alexander Barth (10.), Lucas Wirth (15.) und durch Strätz selbst (20.), der eine Freistoß-Hereingabe nur noch aus einem Meter Entfernung über die Linie drücken musste. Von diesem unerwarteten Rückschlag zeigte sich Münnerstadt hingegen wenig beeindruckt. Vielmehr hielt der Gast nicht nur mit, sondern bot den Knetzgauern eine Partie auf Augenhöhe. Chancen hatten sie auch, die Gäste. Allein der Ball wollte einfach nicht an Matthias Oppermann vorbei ins Knetzgauer Tor. Mit dem 4:0 durch Raphael Schenk nach einer Stunde war die Messe gelesen. Lucas Wirth war im Münnerstadter Strafraum regelwidrig am Torschuss gehindert worden, und Schenk schenkte den Gästen per Elfmeter Tor Nummer 4 ein. Dass auch die Gäste das Toreschießen nicht ganz verlernt haben, belegt der 1:4-Anschluss durch Göller (70.). Mehr aber ließ die Knetzgauer Abwehr nicht mehr zu, und weil auch der Rest der Mannschaft die Zweikämpfe nicht nur annahm, sondern auch immer wieder gewann, blieben die Punkte in Knetzgau. "Es war auch eine sehr gute, geschlossene Mannschaftsleistung", lobt Spielleiter Alexander Hamburger. "Solche Auftritte wünschen wir uns für die Zukunft mehr", sagt er.
TSV Knetzgau: Oppermann - Heide, Mühlfelder, Schwinn (80. Knop), Strätz, Warmuth, Barth, Zangl, Frison, Wirth (82., Greul), Schenk / SR: Heimrich (Bergrheinfeld) / Zuschauer: 120 / Tore: 1:0 Barth (10.), 2:0 Wirth (15.), 3:0 Strätz (20.), 4:0 Schenk (60., Foulelfmeter), 4:1 Göller (70.) gch

FC Bad Kissingen -
DJK Dampfach 2:1

Eine total verunsicherte DJK Dampfach verlor auch den Abstiegskampf beim FC Bad Kissingen. Beide Mannschaften begannen entsprechend ihrer Tabellensituation sehr vorsichtig. Dennoch gab es Chancen. In der 11. Minute setzte sich Serkan Yeniay auf der rechten Seite durch, seine Hereingabe zirkelte Tim Wagner zum 0:1 links oben in den linken Winkel. In der 16. Minute die große Ausgleichschance für den FC, als Zhyvka den Pfosten traf. Den Nachschuss verzog Aleksoski. Danach hatte die DJK zwei Riesenchancen und hätte "den Sack zumachen" können. In der 30. Minute schon Yeniay frei aus gut zehn Metern über den Kasten. Danach erlief Winter eine Rückgabe, umkurvte den Torwart und legte aus sehr spitzen Winkel quer auf Yeniay, jedoch im letzten Moment klärte ein FC-Abwehrspieler. Zwei Minute vor der Pause dann der nicht unverdiente Ausgleich durch Thurn mit Kopfball. In der zweiten Hälfte wurde die Heimelf stärker. Zunächst gab es Chancen beiderseits, in der Folge war der FC feldüberlegen. In der 67. Minute leistete sich die DJK erneut einen Abspielfehler in der eigenen Hälfte. Stöth nahm das Geschenk an, flankte auf Zhyvka, und der köpfte aus kurzer Entfernung das 2:1. Bei der DJK merkte man sehr deutlich das fehlende Selbstvertrauen aufgrund der vielen Niederlagen. Dennoch hatten sie in der Schlussphase zwei Ausgleichsmöglichkeiten, doch Michael Hau und Paul Tudor scheiterten.
DJK Dampfach: Kürschner - Yücetag, Geßendorfer, Schleicher, Riedlmeier, A. Jilke, Winter, Greb, Wagner (Tudor 67.), Hau, Yeniay / SR: Krämer (Münsterschwarzach) / Zuschauer: 50 / Tore: 0:1 Wagner (11.), 1:1 Thurn (43.), 2:1 Zhyvka (67.) hd
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren