Knetzgau
Benefizkonzert

Beifallsstürme für Ralf Hofmann

Die Toccata und Fuge in d-Moll ist wohl das mit Abstand bekannteste Orgelwerk europäischer Kunstmusik. Das anmutige Werk von Johann Sebastian Bach erfüllte am Sonntagabend das Gotteshaus der barocken ...
Artikel drucken Artikel einbetten
Ralf Hofmann initiierte ein Benefizkonzert an der Vleugels-Orgel in der Pfarrkirche in Knetzgau. Der Erlös kommt dem Musikverein Knetzgau für die Erweiterung des Vereinsheimes zugute. Foto: Christiane Reuther
Ralf Hofmann initiierte ein Benefizkonzert an der Vleugels-Orgel in der Pfarrkirche in Knetzgau. Der Erlös kommt dem Musikverein Knetzgau für die Erweiterung des Vereinsheimes zugute. Foto: Christiane Reuther
Die Toccata und Fuge in d-Moll ist wohl das mit Abstand bekannteste Orgelwerk europäischer Kunstmusik. Das anmutige Werk von Johann Sebastian Bach erfüllte am Sonntagabend das Gotteshaus der barocken Pfarrkirche Sankt Bartholomäus in Knetzgau. Organist Ralf Hofmann hatte ein Orgel-Benefizkonzert mit einer Auswahl an beliebten Orgelstücken initiiert und alle Register sowohl der Orgel als auch seines Könnens gezogen.
Durch die Liebe zur Kirchenmusik würde Hofmann gerne ein Zeichen setzen, wie er eingangs sagte, um mit dem Erlös des Konzertes, für das er um Spenden gebeten hatte, den Musikverein Knetzgau zu unterstützen. Dieser ist auf eine große finanzielle Mithilfe angewiesen, da momentan das Vereinsheim erweitert wird.
Ralf Hofmann ist ein namhafter Organist, der frühzeitig Klavier- und Orgelunterricht von seinem Vater Erich erhielt. Als nebenamtlicher Kirchenmusiker tätig, ließ Hofmann Variationen zu dem Choral "Allein Gott in der Höh' sei Ehr" erklingen, die er in allen Klangfarben an der Vleugels-Orgel in Knetzgau vorstellte.
Alle Hände und Füße des Organisten kamen zum Einsatz bei Georg Friedrich Händels "Halleluja", einem Chorsatz aus dem Oratorium "Der Messias", übertragen auf die Orgel.


Beschwingte Potpourri-Zugabe

Meditativ stimmte das "Cantilène" von Josef Gabriel Rheinberger die Zuhörer ein. Auch die französische Musik durfte in dem Repertoire der beliebten Orgelstücke nicht fehlen, und so erklang am Ende des Konzertes Léon Boëllmanns "Suite gotique" mit der berühmten Toccata als Ohrwurm, eine der populärsten und meistgespielten Toccaten überhaupt.
Mit einer beschwingten Potpourri-Zugabe entließ Ralf Hofmann die Zuhörer, die sich am Ende des Konzertes mit stehend dargebrachten Beifallsstürmen bedankten. cr


was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren