Seßlach
tödlicher unfall

Bei Seßlach verunglückter Motorradfahrer erliegt seinen Verletzungen

Seinen schweren Verletzungen erlag am Montagabend ein junger Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall auf der Staatsstraße St 2204 im Stadtgebiet. Wie das Polizeipräsidium Oberfranken berichtet, war de...
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Der 21-jährige Fahrer dieses Motorrads war um etwa 20 Uhr auf der St 2204 kurz vor der Einfahrt Schloß Wiesen, als er bei einem Überholmanöver verunglückte - mit tödlichem Ausgang.  Foto: Michael Stelzner
Der 21-jährige Fahrer dieses Motorrads war um etwa 20 Uhr auf der St 2204 kurz vor der Einfahrt Schloß Wiesen, als er bei einem Überholmanöver verunglückte - mit tödlichem Ausgang. Foto: Michael Stelzner

Seinen schweren Verletzungen erlag am Montagabend ein junger Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall auf der Staatsstraße St 2204 im Stadtgebiet.

Wie das Polizeipräsidium Oberfranken berichtet, war der 21-Jährige aus dem Landkreis Coburg kurz vor 20 Uhr mit seiner Suzuki auf der Staatsstraße von Bodelstadt in Richtung Seßlach unterwegs. Kurz vor der Abzweigung nach Heilgersdorf überholte der Motorradfahrer in einer langgezogenen Linkskurve das Auto einer 33-Jährigen und geriet beim Wiedereinscheren nach rechts in das Bankett. Ersten Erkenntnissen zufolge verlor er am Straßenrand die Kontrolle über die Maschine, kam damit zu Fall und schlitterte einige Meter im Straßengraben entlang. Dabei zog sich der junge Mann schwere Verletzungen zu. Trotz aller Reanimationsversuche einer Notärztin und des Rettungsdienstes starb der 21-Jährige noch an der Unfallstelle. Ein für den Transport zum Klinikum vorgesehener und an der Unfallstelle gelandeter Rettungshubschrauber wurde nicht mehr gebraucht.

Die Staatsanwaltschaft Coburg beauftragte einen Sachverständigen, der die Beamten der Polizei Coburg bei der genauen Klärung der Unfallursache vor Ort unterstützte. Die Autofahrerin, die den Unfall mitansehen musste, wurde von einem Notfallseelsorger betreut.

Die Staatsstraße war während der Zeit der Unfallaufnahme über mehrere Stunden hinweg komplett gesperrt. Ein Abschleppdienst brachte das Motorrad, an dem ein Sachschaden von etwa 4000 Euro entstanden war, weg. red

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