Ebensfeld

"Bei ihm kommt keine Sprechblase"

Bei der Kommunalwahl 2020 schickt die CSU Bernhard Storath als Bürgermeisterkandidaten für Ebensfeld ins Rennen. In der Nominierungsveranstaltung erhielt der 55-Jährige das Vertrauen der drei Ebensfelder Ortsverbände.
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Bernhard Storath (Dritter von rechts) wurde von der CSU für 2020 als Bürgermeisterkandidat für Ebensfeld nominiert. Mit auf dem Bild sind (von links) CSU-Kreisvorsitzender Christian Meißner, Gabi Böhmer (Ortsverband Kehlbachgrund), Markus Knipper (Ortsverband Westlich des Mains) und Anton Schatz (Ortsverband Ebensfeld). Foto: Monika Schütz
Bernhard Storath (Dritter von rechts) wurde von der CSU für 2020 als Bürgermeisterkandidat für Ebensfeld nominiert. Mit auf dem Bild sind (von links) CSU-Kreisvorsitzender Christian Meißner, Gabi Böhmer (Ortsverband Kehlbachgrund), Markus Knipper (Ortsverband Westlich des Mains) und Anton Schatz (Ortsverband Ebensfeld). Foto: Monika Schütz

Seit 1996 sitzt er im Rathaus, sechs Jahre davon als Marktgemeinderat, sechs Jahre als Zweiter Bürgermeister und zwölf Jahre als Erster Bürgermeister. Doch Bernhard Storath hat noch mehr vor: Bei der Bürgermeisterwahl am 15. März 2020 möchte er ein drittes Mal zum Bürgermeister gewählt werden. Mit der Unterstützung seiner Parteifreunde kann der 55-jährige gebürtige Ebensfelder rechnen: Sie wählten ihn am Freitagabend bei der Nominierungsveranstaltung einstimmig zum CSU-Bürgermeisterkandidaten.

Lob des Kreisvorsitzenden

Die CSU-Ortsverbände Ebensfeld, Kehlbachgrund und Westlich des Mains hatten dazu in den Gasthof Greßano eingeladen. Landrat Christian Meißner, der an diesem Abend als CSU- Kreisvorsitzender zu Gast war, lobte Bernhard Storaths Arbeit und Tun und ihn selbst als "wertvollen Ratgeber und Freund".

"Bei dem Bürgermeister kommt keine Sprechblase - das weiß jede Bürgerin und jeder Bürger in Ebensfeld! Wir haben nur Sechs-Jahres-Verträge - am Schluss wird abgerechnet", sagte Meißner.

An Storath gewandt fügte der CSU-Kreisvorsitzende hinzu: "Die Balance zu finden ist dir in den letzten sechs Jahren gelungen." Damit sprach er den nicht ganz einfachen Spagat an, den ein Bürgermeister zu schaffen habe, wenn er in den Dörfern, Ebensfeld hat 24 Gemeindeteile, und im Kernort stets präsent sein möchte. Viele Projekte seien in Bernhard Storaths Amtszeit gefallen, manche laufen noch. Erwähnt wurde die Umgestaltung im Bezirksklinikum Kutzenberg, der ICE-Trassenbau mitten durch den Ort, die Errichtung von Gemeinschaftshäusern in den Dörfern, der Bau von Kindergärten und - krippen, umfangreiche Renovierungsarbeiten, die Verbesserung des Brandschutzes und die Barrierefreiheit öffentlicher Gebäude.

Auch das Finanzielle kam zur Sprache. "Wir haben etliche Millionen verbaut", sagte Bernhard Storath. Aktuell habe die Gemeinde dreieinhalb Millionen Euro Schulden. Ihm mache es nichts aus, stundenlang Zeit in Bayreuth zu verbringen, wenn er Fördergelder für seine Gemeinde erwirken kann, fuhr er fort. "Reden mit den Leuten - das ist meine Stärke", betonte Bernhard Storath.

Politischer Werdegang

Sein politischer Werdegang ist eigentlich kein typischer: "Ich komme aus dem sozialen Bereich. Gelernter Krankenpfleger, Bio-Bauer, Landwirt und jetzt Bürgermeister - da kriegst' das eine oder andere schon mit", erzählte Storath. Seine Kraft und sein politisches Gewissen verdanke er seinem christlichen Glauben. Viel habe er seiner Frau zu verdanken, die hinter ihm stehe.

Abschließend sagte Storath, er freue sich auf die nächsten sechs Jahre mit der CSU-Familie und den Bürgern. Er kündigte für den Fall seiner Wiederwahl an: "Ich werde auch weiterhin meine Ideen und Visionen für unsere Heimat einbringen."

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