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Coburg
Volkshochschule

Bei der Sommerakademie den Weg zur Kunst wagen

In 21 Workshop-Angeboten zwischen Mai und August bieten Künstler und Veranstalter der Sommerakademie Coburg Anfängern und Fortgeschrittenen ideale Rahmenbedingungen zur kreativen Entfaltung, heißt es ...
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Im Kurs "Metall" bei Frank Meyer waren im letzten Jahr selbst geschmiedete Messer der Renner.  Foto: Oliver Heß
Im Kurs "Metall" bei Frank Meyer waren im letzten Jahr selbst geschmiedete Messer der Renner. Foto: Oliver Heß

In 21 Workshop-Angeboten zwischen Mai und August bieten Künstler und Veranstalter der Sommerakademie Coburg Anfängern und Fortgeschrittenen ideale Rahmenbedingungen zur kreativen Entfaltung, heißt es in einer Mitteilung der Volkshochschule.

"Wege zur Kunst" hatte im letzten Jahr die Filz-Künstlerin und Sommerakademie-Dozentin Irene Reinhardt die Ausstellung im Kunstverein betitelt, die von ihr konzipiert wurde und an der Teilnehmer und Dozenten der Sommerakademie traditionell ihre Werke präsentieren. Dieses Motto wird auch im Programmheft der Sommerakademie 2020 aufgegriffen, die vom 23. Mai bis 2. August stattfinden wird. Es gehe darum, die Teilnehmer auf den Weg zu bringen, sagt Oliver Heß, der bei der Volkshochschule Coburg für die Konzeption und Organisation zuständig ist. Die Ausrede, man habe kein Talent, lässt er nicht gelten.

Auch in diesem Jahr gibt es eine große Bandbreite künstlerischer Techniken, und wenn jemand vielleicht nicht zeichnen kann, so kann beispielsweise die Fotografie oder die Bildhauerei seine Erfüllung sein. Die Workshops der Sommerakademie konzentrieren sich im Gegensatz zu anderen Kursen der VHS auf ein, zwei oder drei Tage, in denen die Teilnehmer den Alltag vergessen und sich ganz und gar ihrer künstlerischen Arbeit widmen können. Die richtige Atmosphäre schaffen Orte, die passend zum Thema ausgewählt werden, das Atelier des Künstlers, der Gärtnerhof auf Callenberg oder der Burghof der Veste Coburg. Förderlich für den kreativen Prozess sind sicher auch die kleinen Gruppengrößen zwischen fünf und maximal zehn Teilnehmern, die es ermöglichen, sich gegenseitig zu inspirieren, aber auch mal im Stillen für sich allein arbeiten zu können. Am allerwichtigsten aber sind natürlich die Dozenten, regionale und überregionale Künstler, die den kreativen Prozess in Gang bringen.

Wichtig ist bei all den unterschiedlichen Angeboten, dass der Teilnehmer am Ende zu einem eigenen Ergebnis kommt. Der Dialog zwischen Schöpfer und Werk ist dabei das Spannende am künstlerischen Prozess. "Ein eigenes Werk in Händen zu halten oder - noch einen Schritt weiter - in der Ausstellung im Kunstverein öffentlich zu präsentieren, das führt zu tiefer Befriedigung jenseits von bloßem kommerziellen Konsum", ist sich Heß sicher. "Davon brauchen wir mehr", ist sein Antrieb auch für die Sommerakademie 2020.

Acht von 21 Kursen sind neu

Neben den Klassikern wie Akt- und Porträtzeichnen, Acryl- und Aquarellmalerei, Naturfotografie, Patchwork und Filzkunst gibt es in diesem Jahr besonders viele neue Angebote. Den Anfang macht der Bildhauer Thomas Gröhling. Neben seinen Landschaftsskulpturen, von denen einige im öffentlichen Raum zu sehen sind, arbeitet der Bamberger Künstler auch als Gestalter von Spielplätzen. Urban Sketching ist eine weltweite Bewegung, bei der die Künstler die Orte zeichnen, in denen sie leben oder zu denen sie reisen. Auf Wunsch einiger Teilnehmer des letzten Jahres wird es heuer einen solchen Kurs unter Leitung der Fürther Künstlerin Birgit Maria Götz geben. Sie bietet auch den Kurs mit dem kreativen Namen "Inselhopping mit Stift und Farbe" an, bei dem die Teilnehmer an 20 Stationen 20 verschiedene Techniken ausprobieren können. Passend zum Namen findet dieser im neuen Bürgerhaus am Wolfgangsee in Wüstenahorn statt. Ihre Begeisterung für Schafe möchte die Illustratorin Christine Rechl bei ihrem Kurs "Ein kreatives Wochenende unter Schafen" weitergeben, der am Gärtnerhof auf Callenberg stattfindet. Vor der illustrativen Umsetzung steht hier die genaue Beobachtung der Tiere, die man - wenn man möchte - direkt in ihrem Gehege skizzieren kann. Weiterhin neu im Programm sind die Kurse "Spraykunst abseits Graffiti und Street Art" bei dem Nürnberger Spraykünstler Diethard Riedel, "Eindrucksvoll. Ausdrucksstark" mit der Lederbildhauerin Karin Engelhardt, "Monotypie" im Atelier von Jannina Hector in einer alten Mühle in Hofheim sowie "Hand- und Brushlettering" mit Lena Schmuck.

Jetzt schon anmelden

Das komplette Programm finden Interessierte im separaten Programmheft, welches an zentralen Stellen in Stadt und Landkreis ausliegt oder in den nächsten Tagen ausgelegt wird sowie auf der Internetseite www.sommerakademie-coburg.de.

Die Anmeldung erfolgt über die Volkshochschule, persönlich in der Löwenstraße 12, telefonisch unter 09561/8825-0 oder online auf www.vhs-coburg.de. red

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