Adelsdorf

Bei der Feuerwehr dampfen die Kessel

Eine willkommene Abwechslung zu ihren eigentlichen Aufgaben ist für die Adelsdorfer Feuerwehrler immer die traditionelle Schlachtschüssel am Anfang eines neuen Jahres, zu der die Bevölkerung am vergan...
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Die Kessel wurden ab fünf Uhr morgens befeuert. Foto: Johanna Blum
Die Kessel wurden ab fünf Uhr morgens befeuert. Foto: Johanna Blum

Eine willkommene Abwechslung zu ihren eigentlichen Aufgaben ist für die Adelsdorfer Feuerwehrler immer die traditionelle Schlachtschüssel am Anfang eines neuen Jahres, zu der die Bevölkerung am vergangenen Samstag eingeladen war. Viele hungrige und durstige Freunde der Feuerwehrler ließen sich dieses Fest nicht entgehen.

Im Feuerwehrzentrum in Adelsdorf waren die Kesselschürer Hans Mönius, Sebastian Hörrlein und Markus Kalb schon um 5 Uhr früh im Einsatz. "Zehn Schweinsköpfe, 15 Schweinsbäuche, 50 Nieren, 50 Herzen und 50 Zungen sowie 200 Blut- und 200 Leberwürste sind es gesamt", berichteten die eifrigen zwei Metzger mit ihren vier Gehilfen beim Schneiden und Portionieren. Ab 9.30 Uhr standen die hungrigen Gäste Schlange an der Kesselfleischausgabe. Um die Mittagszeit gab es dann frische Leber - und Blutwürste mit Kraut.

Kollegen aus den Nachbarwehren und auch die Partner von der Rottendorfer Feuerwehr lassen sich dieses Fest wirklich nie entgehen. Kommandant Alexander Triebel und Vorsitzender Thomas Lay packten natürlich fest mit an. Das Kesselfleisch gab es, wie gewohnt, direkt vom Schneidbrett weg und das obligatorische Schnäpschen zur Verdauung durfte auch nicht fehlen. Stolz ist man, dass alle Metzger aus den eigenen Reihen kommen. In der großen Halle - die Fahrzeuge mussten draußen bleiben - war es ein Kommen und Gehen und gar mancher hatte seinen Topf dabei, um das begehrte Kesselfleisch mit nach Hause zu nehmen. Johanna Blum

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