Haßfurt

Begegnung und Gastfreundschaft

Die Caritas Haßberge hatte Deutsche und Ausländer zum gemeinsamen Sommerfest nach Haßfurt eingeladen.
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Gastfreundschaft, gemeinsames Kochen und Essen bringen Menschen zueinander. Auch beim Fest der Begegnung, das die Caritas Haßberge in Haßfurt ausrichtete, war das der Fall. Foto: Jana Balling
Gastfreundschaft, gemeinsames Kochen und Essen bringen Menschen zueinander. Auch beim Fest der Begegnung, das die Caritas Haßberge in Haßfurt ausrichtete, war das der Fall. Foto: Jana Balling

Das traditionelle Caritasfest der Begegnung (früher Asylfest) fand auf dem Platz zwischen Ritterkapelle und Caritashaus in Haßfurt statt.

Zum Gelingen trugen neben den Mitarbeitern der Flüchtlings- und Integrationsberatung zahlreiche ehrenamtlich engagierte Helferinnen bei, wie die Caritas mitteilte. Viele Gespräche, gegenseitiges Kennenlernen, gemeinsames Feiern und dabei Vorurteile und Ängste abbauen, das sind die Ziele dieses Festes. So gab es den einen oder anderen neuen Kontakt zwischen Deutschen und Ausländern. Die kleinen Besucher kennen keine Berührungsängste: Fröhliches Kinderlachen, miteinander spielen und Spaß haben sind selbstverständlich.

Interreligiöses Gebet

Zu Beginn des Festes versammelten sich die Besucher in der Ritterkapelle zu einem interreligiösen Gebet. Kaplan Nicolas Kehl von der Pfarrei Haßfurt und Imam Mohammed-Nour Alazez aus Schweinfurt gestalteten das Gebet gemeinsam. Im Mittelpunkt stand Abraham, der in den drei großen monotheistischen Religionen, Christentum, Judentum und Islam, eine herausragende Rolle spielt. Im Buch Genesis wird Abraham beschrieben als ein Mann, der unvoreingenommen auf fremde Besucher zugegangen ist und sie zu sich in sein Zelt zum Essen eingeladen hat. Die Gastfreundschaft ist ein wesentliches Merkmal und Kennzeichen aller drei Religionen. Abraham kann ein Beispiel sein für den Umgang mit dem Fremden. Er nahm die Fremden bei sich auf, weil er sie als Mitmenschen akzeptierte und er in ihnen Gott begegnete. Jeder Mensch ist ein Ebenbild Gottes und hat somit eine unverlierbare Würde, hieß es. In Gastfreundschaft und Begegnung liegt für beide Seiten die Chance, dazuzulernen und voneinander zu profitieren.

Mit viel Begeisterung brachte der Kinderchor der Pfarrei Sankt Kilian unter der Leitung von Johannes Eirich die Freude an der Gemeinschaft und am Miteinander mit Flötenspiel und Gesang zum Ausdruck. Mit herzlichem Applaus dankten die Besucher den Kindern. red

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