LKR Haßberge

BEG bietet lohnende Geldanlage mit Umwelt-Effekt

Eckehard Kiesewetter Kreis Haßberge — Dieter Möhring, der Aufsichtsratsvorsitzende ist ehrlich. Ganz so schnell wie gedacht ging es nicht, aber die Bürgerenergiegenossenschaft (BEG), die sich am Windp...
Artikel drucken Artikel einbetten

Eckehard Kiesewetter Kreis Haßberge — Dieter Möhring, der Aufsichtsratsvorsitzende ist ehrlich. Ganz so schnell wie gedacht ging es nicht, aber die Bürgerenergiegenossenschaft (BEG), die sich am Windpark Sailershäuser Wald beteiligt, wirft Gewinne ab. "Wir sind auf einem guten Weg was die Ausschüttung betrifft, sagt der Bürgermeister von Aidhausen.

Die Anfänge waren schwierig, gerichtliche Hürden waren zu nehmen. Doch seit 2016 ist der Windpark mit zehn Windrädern in den Gemarkungen Haßfurt, Königsberg und Riedbach in Betrieb. Diesen Beitrag zur Energiewende hat die Gesellschaft zur Umsetzung erneuerbarer Technologieprojekte im Landkreis Haßberge (GUT) mitinitiiert. Bürger können sich hier selbst einbringen, nachhaltige Energieformen unterstützen und nebenher Dividenden erwirtschaften. Erste Auszahlungen für die aktuell 445 Genossenschaftsmitglieder gab es bereits. Weil aber die Finanzierung nicht abgeschlossen ist, wird man laut Möhring heuer pausieren, um dann ab dem kommenden Jahr kontinuierlich Geld ausschütten zu können.

Beitrag zur Energiewende

"Die Erträge sind wie gewünscht", fasst der Bürgermeister zusammen. Der erste Bürgerwindpark des Landkreises Haßberge sei ein Erfolgsprojekt.

Das hat sich offenbar herumgesprochen, denn die Bereitschaft, Eigenkapital einzubringen, ist groß. "Es gibt viele Anfragen", sagt der Freie Wähler. 25 Personen stehen zurzeit auf der Warteliste. Die Bürgergenossenschaft sei daher bestrebt, weitere Projekte zu initiieren und zu betreiben. Sie will dabei nicht allein auf Windenergie setzten. "Das darf genauso Photovoltaik, Biomasse oder Wasserkraft sein. Da gibt's keine Bindung", sagt Möhring. "Das ist eine gute Sache, denn es geht um CO2 -Einsparung."

Beispielsweise seine Gemeinde könnte inzwischen energieautark sein. Leidiges Problem sei einzig die Speicherung des erzeugten Stroms. Möhring: "Wenn wir für die BEG noch jemanden finden würden, der sich bei der Speicherung einbringt, dann wäre das wunderschön."

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren