Kulmbach
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Beeindruckende Kunstwerke aus Japan

Derzeit gibt es im Historischen Badhaus in Kulmbach eine besonders außergewöhnliche Ausstellung zu sehen: Die freischaffende Künstlerin Takako Matsukawa präsentiert japanische Kunst auf original Washi...
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Bürgermeister Stefan Schaffranek freute sich darüber, dass die japanische Künstlerin Takako Matsukawa persönlich nach Kulmbach gekommen ist, um die Ausstellung im Badhaus zu eröffnen. Foto: Sonny Adam
Bürgermeister Stefan Schaffranek freute sich darüber, dass die japanische Künstlerin Takako Matsukawa persönlich nach Kulmbach gekommen ist, um die Ausstellung im Badhaus zu eröffnen. Foto: Sonny Adam
Derzeit gibt es im Historischen Badhaus in Kulmbach eine besonders außergewöhnliche Ausstellung zu sehen: Die freischaffende Künstlerin Takako Matsukawa präsentiert japanische Kunst auf original Washi-Papier.
Normalerweise stehen bei Kunstwerken die Motive im Mittelpunkt. Doch bei den Kunstwerken, die die gebürtige Japanerin Takako Matsukawa derzeit im Badhaus präsentiert, lohnt sich auch ein Blick auf das Material, auf dem sie gemalt sind. Denn es handelt sich um original japanisches Papier, Washi-Papier genannt. Bis heute wird dieses Papier - wie schon seit Jahrhunderten - auf dieselbe traditionelle Weise aus der Rinde des Maulbeerbaumes hergestellt. Das Papier ist so berühmt, dass es sogar als Unesco-Kulturerbe eingetragen wurde.
Die Künstlerin Takako Matsukawa hat in Paris und Wien an der Kunstakadamie studiert. Dass sie als freischaffende Künstlerin überhaupt nach Kulmbach kommt, ist einem Zufall zu verdanken. Denn Takako Matsukawas Sohn hat eine Kulmbacherin kennengelernt und geheiratet. "Seitdem bin ich gerne zu verschiedenen festlichen Gelegenheiten nach Kulmbach gekommen. Nach und nach habe ich diese schöne alte Stadt liebgewonnen. Vor allem die Landschaft: dichte Wälder, sanfte Hügel und das Grün erinnern mich an Kagoshima in Südjapan, wo das handgeschöpfte Papier hergestellt wird, auf dem ich male", erzählt die Künstlerin bei der Vernissage selbst.
Die Motive, die sie in ihren Werken zeigt, stammen aus der Natur. Aber nicht nur. Einfach zauberhaft sind auch die Motive aus der japanischen Märchenwelt. Die Künstlerin strebt in all ihren Kunstwerken nach Einfachheit. Bürgermeister Stefan Schaffranek zollte der Ausnahmekünstlerin, die bei der Vernissage persönlich zu Gast in Kulmbach war, größten Respekt und freute sich über den Besuch.
Takako Matsukawa geht es bei der Malerei darum, einen individuellen Ausdruck der Seele zu schaffen. Die Werke der japanischen Künstlerin sind in zahlreichen öffentlichen Sammlungen vertreten, so zum Beispiel in Wien, in Frederikstad, in Lublin, Nismes, Linz und Gytör. Takako Matsukawa hat auch schon zahlreiche Preise für ihre Kunstwerke eingeheimst.


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