Weismain

Bedenken der Anwohner zerstreut

Die Mitglieder des Grundstücks-, Bau- und Umweltausschusses des Stadtrates Weismain beschäftigten sich mit den Bauarbeiten im Bereich "Am Hutzelbrunnen". Die Häuser werden erreichbar bleiben.
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Bei einem Ortstermin informierten sich die Mitglieder des Bauausschusses über den Ausbaustand in der Straße "Hutzelbrunnen". Erläuterungen dazu gaben die Bauingenieure Erich Hahn und Diana Reichel (Bildmitte, von links) vom Ingenieurbüro IBP, Kulmbach. Foto: Dieter Radziej
Bei einem Ortstermin informierten sich die Mitglieder des Bauausschusses über den Ausbaustand in der Straße "Hutzelbrunnen". Erläuterungen dazu gaben die Bauingenieure Erich Hahn und Diana Reichel (Bildmitte, von links) vom Ingenieurbüro IBP, Kulmbach. Foto: Dieter Radziej

Bei dem Ortstermin des Grundstücks-, Bau- und Umweltausschusses gab Diplom-Ingenieur (FH) Erich Hahn vom Ingenieurbüro für Bau-Planung (IBP) in Kulmbach detaillierte Informationen aus planerischer Sicht und zum gegenwärtigen Ausbaustand. Er zeigte dabei auf, dass sich die Situation hinsichtlich der Ver- und Entsorgungsleitungen nicht einfach darstelle. Hinzu komme noch, dass beispielsweise die Stromkabel sehr nahe an den jeweiligen Gebäuden in der Straße am Hutzelbrunnen verlegt seien, die Gasleitungen diesen Straßenbereich mehrfach querten und hier auch die beiden Bäche, der Weiherwiesengraben und der Plessengraben, einmündeten.

Den Mitgliedern des städtischen Gremiums wurden dabei die aufwendigen Tätigkeiten, die unterschiedlichen Bautiefen der bestehenden Leitungen sowie die Um- und Neuverlegungen verschiedener Versorgungsleitungen deutlich.

Dank für Verständnis

Bedenken der Anwohner bezüglich der Erreichbarkeit ihrer Anwesen in der Straße "Am Hutzelbrunnen", die bei dieser Gelegenheit geäußert wurden, konnten zerstreut werden. Die Anwohner könnten - je nach dem Ausbauzustand - jeweils von der Ortsmitte aus, oder wenn diese Möglichkeit aufgrund der baulichen Situation nicht mehr gegeben ist, über den neuen Verkehrskreisel ihre Häuser erreichen.

Unabhängig davon dankte Bürgermeister Udo Dauer (CSU) an dieser Stelle einmal allen Anliegern, die viel Verständnis für diese Baumaßnahme aufbrächten, was aber auch noch in den kommenden Monaten erforderlich sein werde. Da es sich, wie es auch Bürgermeister Dauer verdeutlichte, hier um eine außergewöhnliche Baumaßnahme handelt, bestand Einigkeit darin, nochmals am 5. November ab 18 Uhr in einer Bauausschusssitzung im Rathaus darüber zu beraten. Hierzu werden auch alle Anwohner (Hutzelbrunnen, Schwertfegerstraße, et cetera) mit eingeladen, so dass sie umfassende Informationen über den weiteren Fortgang dieses Bauvorhabens erhalten können.

Mit diesem Vorschlag waren alle Mitglieder des Bauausschusses einverstanden.

Bei der allgemeinen Aussprache hatte sich noch Stadtrat Säum (BB) nach Ablagerungen des Erdaushubs am land- und forstwirtschaftlichen Weg zum Kordigast erkundigt. Er wollte wissen, ob dieser tatsächlich nur von den baulichen Maßnahmen in Weismain stamme.

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