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Sonnefeld
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Bedarf der Feuerwehr wird extern ermittelt

Wo sind Nachbesserungen erforderlich, wo besteht Handlungsbedarf, welche Ausrüstung ist nicht mehr aktuell, wie steht unsere Feuerwehr da? Antworten auf diese Fragen soll ein Feuerwehrbedarfsplan brin...
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Wo sind Nachbesserungen erforderlich, wo besteht Handlungsbedarf, welche Ausrüstung ist nicht mehr aktuell, wie steht unsere Feuerwehr da? Antworten auf diese Fragen soll ein Feuerwehrbedarfsplan bringen, den der Gemeinderat für das gesamte Gemeindegebiet wünscht. Von der Verwaltung ist die Beauftragung eines externen Dienstleisters vorgesehen, der Ist und Soll neutral begutachten kann.

Bürgermeister Michael Keilich (CSU) unterstrich bei der Gemeinderatssitzung am Mittwoch die Notwendigkeit des Projekts, indem er auf die zunehmende Zusammenarbeit mit den Feuerwehren in Nachbargemeinden bei Ernstfalleinsätzen verwies. Nur so könne die größtmögliche Akzeptanz erreicht und das örtliche Gefahrenpotenzial neutral berücksichtigt werden. Zweiter Bürgermeister Claus Höcherich (GUB) unterstrich die "gute Zusammenarbeit der Kommune mit ihrer Feuerwehr" und befürwortete wie auch Kommandant Dirk Bauer eine örtliche Lösung. Für die CSU- Fraktion redete Richard Bäuerlein der Planung das Wort, deren Ergebnis nicht unbedingt sofort vorliegen müsse. Obwohl für diese Maßnahme im aktuellen Haushaltsplan bereits 15 000 Euro für externe Vergaben eingestellt sind, sprach sich Claus Dötschel (GUB) für die Untersuchung in Eigenleistung aus. Dem schloss sich Michael Fischer für die SPD-Fraktion an. Bei drei Gegenstimmen wurde die Verwaltung beauftragt, Angebote von externen Dienstleistern einzuholen und dem Gremium zur weiteren Entscheidung vorzulegen.

Acker wird Gewerbefläche

Um in Zukunft gewerblichen Unternehmen im Gemeindeteil Zedersdorf Erweiterungen oder Neuansiedlungen im Außenbereich zu ermöglichen, folgten alle drei Fraktionen ohne Gegenstimmen dem von Christine Anskat (Bauverwaltung) ausgearbeiteten Vorschlag. Er sieht am südlichen Ortseingang die Umwandlung der im aktuellen Flächennutzungsplan ausgewiesenen Ackerfläche in Gewerbegebiet vor. In nördlicher Richtung schließt sich ein Mischgebiet an, das dem Status der gesamten Ortschaft entspricht.

Eine rege Diskussion ergab sich dagegen beim Tagesordnungspunkt "Aufstellungsbeschluss zur 1. Änderung des 1994 gefertigten Bebauungsplans Nördlich Schützenstraße". Um die unterschiedlichen Auffassungen zur vorliegenden Bauvoranfrage zu erfassen, erteilte der Gemeinderat den betroffenen oder beteiligten Zuhörern ausnahmsweise Diskussionsrecht, von dem auch ein Bauplaner Gebrauch machte. Als kritisch erweist sich der Geländeabschnitt am Dorfberg, den Bernd Lauterbach als "gleitenden Übergang zur Natur" beschrieb. Trotz aller Hürden und Schwierigkeiten sprach sich der Gemeinderat bei zehn Befürwortern und acht Gegenstimmen für den Verfahrensstart aus. oe

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