Frensdorf
Gemeinderat

Bebauungsplan "Ahornweg Nord": Vorra bekommt Zuwachs

28 neue Baugrundstücke sollen mit dem Bebauungsplan "Ahornweg Nord" im Frensdorfer Ortsteil Vorra ausgewiesen werden. Die Bauparzellen werden Größen zwischen 625 und 1038 Quadratmetern haben. Im Mai h...
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28 neue Baugrundstücke sollen mit dem Bebauungsplan "Ahornweg Nord" im Frensdorfer Ortsteil Vorra ausgewiesen werden. Die Bauparzellen werden Größen zwischen 625 und 1038 Quadratmetern haben. Im Mai hatten die Gemeinderäte grünes Licht für die Überplanung des rund 27 000 Quadratmeter großen Areals gegeben. In dem Frensdorfer Ortsteil bestehe großes Interesse an Bauland, insbesondere bei einheimischen jungen Familien, hatte Bürgermeister Jakobus Kötzner (AWL) damals mitgeteilt. Noch ist das Gelände nicht im Eigentum der Gemeinde. Die Besitzer hätten jedoch Verkaufsbereitschaft signalisiert. Mit dem Beschluss zur Auslegung und Beteiligung der Öffentlichkeit geht das Verfahren jetzt in die Anhörungsphase. In der Sitzung erläuterte Ingenieur Rüdiger Hellmich vom Bamberger Büro Weyrauther die Planung.

Der Bebauungsplan werde ein Allgemeines Wohngebiet (WA) festsetzen. In dem künftigen Neubaugebiet werden Einzel- und Doppelhäuser zugelassen. Die Entwässerung erfolge im Trennsystem. In der nordwestlichen Ecke des Areals sei ein Regenrückhaltebecken geplant, in das das Oberflächenwasser eingeleitet wird, um dann gedrosselt in den Birkacher Bach geführt zu werden.

Denkmalpflege gibt grünes Licht

Mittlerweile seien die notwendigen Voruntersuchungen durchgeführt worden. So wurde nach den Worten des Bürgermeisters ein Archäologe beauftragt, um den als "archäologische Verdachtsfläche" eingetragenen Bereich im Süden des Plangebiets zu untersuchen. Da keine Bodendenkmäler gefunden wurden, sei die Fläche von der Denkmalschutzbehörde für die Bebauung freigegeben worden.

Weil das künftige Baugelände an der Kreisstraße BA 22 liegt, musste auch ein Lärmgutachten erstellt werden. Der Gutachter habe festgelegt, wie groß der Abstand zur Kreisstraße sein muss, um die Schallschutzfestsetzungen einzuhalten. Nach dem im Gutachten errechneten Geräuschpegel wurde die Bebauungsgrenze etwas von der Kreisstraße weg in Richtung Westen verschoben.

Über eine Anregung von Manfred Wurm ließ Bürgermeister Kötzner Beschluss fassen. Der Gemeinderat aus Abtsdorf fand, in diesem frühen Planungsstand sei es noch recht einfach, gegenüber dem Friedhof einen späteren Gehweg ins Auge zu fassen. Beschlussmäßig wurde dann festgelegt, dass ein drei bis vier Meter breiter Streifen für einen Gehweg frei gehalten wird.

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