Weismain
Weismain.infranken.de  Langjährig Aktive aus den Feuerwehren des Stadtgebiets wurden ausgezeichnet.

Bayern dankt den Brandschützern

Zu einem Ehrungsabend für die Feuerwehren im Stadtgebiet Weismain hatte die Stadt eingeladen. Bürgermeister Udo Dauer betonte die Bedeutung der Feuerwehren:...
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Geehrte für 25 Jahre v. l. Bürgermeister Udo Dauer, Harald Rehe, Andreas Herold, die Weismainer Feuerwehrsachbearbeiterin Michaela Herold, Jochen Herold, Martin Böhm, Kreisbrandmeister Mathias Müller, stellv. Landrätin Monika Faber, der Feuerwehrsachbearbeiter des Landkreises Thomas Geuß, Horst Knorr, sitzend von links Silvia Jakob, Gundi Droschke sowie Monika Vonbrunn und KBI Ottmar Jahn Fotos: Roland Dietz
Geehrte für 25 Jahre v. l. Bürgermeister Udo Dauer, Harald Rehe, Andreas Herold, die Weismainer Feuerwehrsachbearbeiterin Michaela Herold, Jochen Herold, Martin Böhm, Kreisbrandmeister Mathias Müller, stellv. Landrätin Monika Faber, der Feuerwehrsachbearbeiter des Landkreises Thomas Geuß, Horst Knorr, sitzend von links Silvia Jakob, Gundi Droschke sowie Monika Vonbrunn und KBI Ottmar Jahn Fotos: Roland Dietz
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Zu einem Ehrungsabend für die Feuerwehren im Stadtgebiet Weismain hatte die Stadt eingeladen. Bürgermeister Udo Dauer betonte die Bedeutung der Feuerwehren: "Ohne die Frauen und Männer in unseren heimischen Feuerwehren, die einen großen Teil ihrer Freizeit opfern, wären unsere Städte, Gemeinden und Orte ein ganzes Stück ärmer. Nicht nur, dass sie mit Herzblut bei der Sache sind und Gesundheit und nicht selten ihr Leben für andere aufs Spiel setzen; auch im gesellschaftlichen Zusammenleben sind sie unverzichtbar."
Das habe man erst vor Kurzem beim Brand am Kolpingsplatz in Weismain zur Kenntnis nehmen müssen. Doch viel komplexer als nur die Brandbekämpfung sind inzwischen die Aufgaben der Feuerwehren geworden. Möglich sei das geworden, da auch konsequente Jugendarbeit und -ausbildung einen hohen Stellenwert besitze.
"Wir sind stolz auf unsere Feuerwehren", betonte der Bürgermeister. Stellvertretende Landrätin Monika Faber freute sich besonders darüber, dass Frauen - das beweisen die Ehrungen - ihren Weg in die Feuerwehren geschafft hätten. Als Rettungsdienstleistende wisse sie genau, was den Freiwilligen abverlangt werde. Freizeitmangel, psychische Belastungen, Fortbildungen sowie oft unerwartete Einsätze. Bei den Feuerwehren werde aber auch der soziale Bereich nicht vergessen. Es sei gut, wie der Landkreis aufgestellt sei und die Feuerwehren in ihren Kommunen unterstützt würden.


Schöne Aufgabe

Kreisbrandinspektor Ottmar Jahn sagte, dass es eine freudige Aufgabe sei, verdiente Männer und Frauen mit dem Bayerischen Feuerwehrehrehrenzeichen für 25 bzw. 40 Jahre zu ehren und zu würdigen. Uneigennützigkeit und Freude an der Sache hätten bei ihnen im Mittelpunkt ihrer Dienstzeit gestanden.
Sicherlich sei die Fortbildung in der heutigen Zeit nicht ganz leicht, "aber bitte hängt euren Helm noch nicht an den Nagel", forderte er die Geehrten auf. "Ihr habt von eurer Lebenszeit ein großes Stück dem Schutz des Nächsten und des Hilferufenden geopfert. Dafür wird mit den Ehrungen berechtigterweise Danke für die erbrachte Leistung gesagt."
Zusammen mit dem Bürgermeister, der stellvertretenden Landrätin und den Feuerwehrbeauftragten in Stadt und Land, Michaela Herold und Thomas Geuß, wurden die Ehrungen von Ottmar Jahn überreicht.
Für 25 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet wurden Harald Rehe, Andreas Herold, Jochen Herold, Martin Böhm, Horst Knorr, Silvia Jakob, Gundi Droschke, Monika Vonbrunn, Jutta Knorr, Ursula Nerrlich, Gerald Zeis und Frank Hühnlein. Für 40 Jahre aktiven Dienst gingen Auszeichnungen an Konrad Schick, Johannes Schmitt, Werner Tober, Bernhard Beßlein, Georg Kauppert, Martin Reuß, Reinhold Graßmann, Georg Schreppel, Josef Knauer, Johannas Kellner, Josef Stengel, Reinhold Beßler, Baptist Kunzelmann und Reinhold Kunzelmann. rdi
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