Altendorf

Bauwagen wird Treff für Jugendliche

Die Renovierungsarbeiten an dem alten Gefährt sollen in diesem Jahr abgeschlossen werden.
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Der Bauwagen soll zum Treff für die Altendorfer Jugendlichen werden. Er wurde im letzten Jahr gründlich saniert und renoviert. Foto: p
Der Bauwagen soll zum Treff für die Altendorfer Jugendlichen werden. Er wurde im letzten Jahr gründlich saniert und renoviert. Foto: p
Seit Frühjahr 2017 ist der Sozialpädagoge Moritz Heublein für die professionelle Jugendarbeit in Altendorf zuständig. Sie findet im Rahmen des Jugend-Arbeits-Modells (Jam) statt. Kooperationspartner sind dabei die Gemeinde Altendorf, das Landratsamt Bamberg und der Verein Iso e.V. In der jüngsten Sitzung des Altendorfer Gemeinderats gab Heublein einen umfassenden Bericht über seine Arbeit und formulierte mögliche Schwerpunktthemen für das Jahr 2018.
Für den Pädagogen ist es ganz wichtig, dass sich "Kinder und Jugendliche in ihrer Gemeinde miteinbringen und diese mitgestalten können". Entscheidungen sollen auf "Augenhöhe getroffen werden", insbesondere dann, wenn um den Jugendtreff und um Aktivitäten in der Freizeit der Jugendlichen geht.
Das Jugendzentrum "Jugendtreff im Alten Rathaus" wurde im letzten Jahr zusammen mit den Jugendlichen renoviert und eingerichtet und erfreut sich mittlerweile großer Beliebtheit. Er ist in Absprache mit den Nutzern an zwei Tagen, immer am Mittwoch und am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr, geöffnet gewesen. Rund zehn Besucher im Alter von 12 bis 16 Jahren nutzen den Treff regelmäßig, dazu kommen zehn Besucher im Alter von 12 bis 18 Jahren, die unregelmäßig vorbeischauen. Selbst in den Sommermonaten wurde der Treff gut besucht, so Heublein, der auch viele Aktivitäten auf dem Sportplatz anbieten konnte. Ab sofort soll der Jugendtreff immer am Donnerstag von 16 bis 19 Uhr zum Anlaufpunkt für Jugendliche ab 12 Jahren werden.
Die Jugendarbeit in Altendorf profitiert von der engen Zusammenarbeit mit anderen Jam-Gemeinden, so dass Ausflugsfahrten, zum Beispiel in den Freizeitpark Tripsdrill, angeboten werden können. Damit ist es möglich, weitere Jugendliche, über den Treff hinaus, zu erreichen. Bei der Renovierung des Bauwagens wurde mit der Hilfe von einigen engagierten Jugendlichen und der Unterstützung eines örtlichen Schreiners große Fortschritte gemacht. Die Arbeiten sollen im Laufe dieses Jahres fertiggestellt werden. Dann wird man noch über die Gestaltung und die Bestimmung des Ortes für den Bauwagen entscheiden müssen.
Mit attraktiven Angeboten und einer besseren Werbung will man die Besucherstruktur im Jugendzentrum halten. Im Rahmen der Präventions-, Bildungs- und Kulturarbeit ist eine Jugendleiterausbildung angedacht. Weitere Projekte können aufgrund des Bedarfs- und der Ressourcenlage angegangen werden. Der Sozialarbeiter bedankte sich abschließend für die gute Zusammenarbeit, so unter anderem mit der Gemeindeverwaltung, dem Bauhof und den gemeindlichen Jugendbeauftragten.
In der Aussprache diskutierte der Gemeinderat verschiedene Möglichkeiten, wie man zusätzliche Besucher für den Jugendtreff gewinnen könne. Bürgermeister Karl-Heinz Wagner (CSU) dankte dem Jugendpfleger für seine engagierte Tätigkeit und sicherte die weitere Unterstützung der Kommune zu.


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