Coburg

Baustellen, 3 D-Brillen und mehr

Meistens sind Baustellen für Kinder gesperrt, mit der Kinder-Uni kann bald eine betreten und richtig begutachtet werden. Außerdem gibt es einen Ausflug in die virtuelle Realität und zwei weitere Themen, die gebucht werden können.
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Ausprobieren und Mitmachen steht an erster Stelle bei der Kinder-Uni.  Foto: Madelaine Ruska
Ausprobieren und Mitmachen steht an erster Stelle bei der Kinder-Uni. Foto: Madelaine Ruska
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Was passiert auf einer Baustelle? Wie funktioniert eine Fabrik? Warum spielt uns das Gehirn manchmal Streiche? Wie sieht die Welt durch eine 3 D-Brille aus? Mit diesen vier Themen beschäftigt sich die KinderUni an der Hochschule Coburg. Sie findet am Samstag, 29. September, von 10.30 bis 14 Uhr statt.

Bei der Kinder-Uni muss man vor allem eins sein: neugierig. Denn an diesem Tag erzählen die Professoren der Hochschule Coburg alles über ihr Spezialgebiet. Bei Prof. Egbert Keßler sind das Baustellen. Und weil an der Hochschule gerade ein neues Gebäude gebaut wird, ist das eine tolle Gelegenheit, sich die Bauarbeiten mal genauer anzuschauen.

Der Bauingenieur-Professor und die Erziehungswissenschaftlerin Christina von Obstfelder erklären vor Ort, was man über Planierraupen, Stahlbeton oder Versorgungsleitungen wissen muss. Die Kinder können die Baustelle dabei aus der Vogelperspektive entdecken. Bitte wetterfeste Kleidung und - falls nötig - einen Regenschirm mitbringen.

"Ich sehe was, was du nicht siehst" - darum geht es bei Professorin Julia Prieß-Buchheit. Denn manchmal sehen zwei Menschen im selben Raum völlig unterschiedliche Dinge. In der Vorlesung zeigt sie, wie man lernt, seine Umwelt wahrzunehmen und dass die Wahrheit manchmal von Mensch zu Mensch verschieden sein kann.

Eine Fabrik, in der alles automatisch läuft, ist ein toller Spielplatz. Nicht nur für Kinder, sondern auch für den Ingenieur Prof. Matthäus Brela. Er erklärt, was dahintersteckt, wenn sich Bausteine von selber bewegen und Roboter die Arbeit machen.

Abtauchen in virtuelle Welten kann man mit Prof. Jens Grubert. Er hat seinen Beruf übrigens auch gewählt, weil er Filme wie "Star Wars" oder "Terminator" schon immer spannend fand.

Da passieren nämlich viele Sachen, die es im echten Leben gar nicht gibt. Oder doch? Die Technik macht es mittlerweile möglich, dass der Mensch nicht nur Figuren, sondern ganze Welten digital erschafft. In der Vorlesung erfahren die Kinder zum Beispiel, wie man mit Robotern sprechen kann, können eine Datenbrille ausprobieren und selbst die virtuelle Realität erleben.

Insgesamt 260 freie Plätze gibt es bei der Coburger Kinder-Uni. Anmelden können sich Mädchen und Jungen zwischen acht und zwölf Jahren - und zwar für jeweils zwei der vier Vorlesungen. Eine findet am Vormittag, die andere am Nachmittag statt. Dazwischen gibt es eine Mittagspause. Die Teilnahme an der Kinder-Uni kostet 2 Euro, für Familien mit Familienpass 1 Euro. Das Mittagessen ist inklusive. red

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