Kasendorf
Gemeinderat

Bausachen beschäftigen die Kasendorfer

Die Firma Bergmann/Franken-Maxit erweitert weiter: Jetzt stellte das Azendorfer Unternehmen den Bauantrag, die Verbindung des bestehenden Gebäudes und des Neubaus herstellen zu dürfen. Das bestehende ...
Artikel drucken Artikel einbetten
Die Firma Bergmann/Franken-Maxit erweitert weiter: Jetzt stellte das Azendorfer Unternehmen den Bauantrag, die Verbindung des bestehenden Gebäudes und des Neubaus herstellen zu dürfen. Das bestehende Bürogebäude in Azendorf 63 solle von zwei auf drei Stockwerke aufgestockt werden, erläuterte Bürgermeister Bernd Steinhäuser (CSU) die Planungen. Die Räte genehmigten den Bauantrag.
Keine Probleme bereitet auch der Antrag der Familie Kolb, einen nicht mehr benötigten Weg bei der Hühnerfarm einzuziehen. Der 84 Meter lange Weg hatte früher den Zweck, den Zugang zu Feldern zu ermöglichen. Inzwischen sind allerdings alle Felder im Besitz des Unternehmens "Kasendorfer Frischeier". Die Kasendorfer Marktgemeinderäte nahmen diese Fakten zur Kenntnis und beschlossen die Einziehung des Weges.
Ebenfalls keine Einwendungen hatten die Kasendorfer gegen den Erlass einer Einbeziehungssatzung für die Grundstücke mit den Flurnummern 50 und 229 in Sanspareil. Damit wäre der Weg für eine Bebauung frei.
In der Kulmbacher Straße soll bei der Zufahrt zum Anwesen Kulmbacher Straße 14 ein Verkehrsspiegel aufgestellt werden. Tatsächlich dient der Spiegel, der 418 Euro kostet, nur einem Anwohner. Aus diesem Grund, entschieden die Räte, müsse der Betroffene für die Aufstellungskosten selbst aufkommen.
Außerdem beschäftigten sich die Kasendorfer Räte mit dem geplanten Ausbau der Staatsstraße 2190 Kasendorf-Kulmbach. "Wir haben die Einwände schon vorgebracht. Jetzt haben wir einen Monat Zeit, könnten aber nur noch über den Klageweg vorgehen", erläuterte der Bürgermeister. Die Planungen für das Verfahren liegen bis 25. Mai öffentlich aus. Wann der Ausbau allerdings erfolgen solle, stehe noch in den Sternen. "Wenn der Ausbau zügig erfolgen würde, hätte das den Vorteil, dass wir das Provisorium für die Erschließung des Baugebietes sparen würden", kommentierte Bürgermeister Bernd Steinhäuser die Planungen.
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren