Weisendorf
Wohnraum

Bauplätze gehen weg wie warme Semmeln

Die Nachfrage nach Bauplätzen ist in Weisendorf ungebrochen: Während im Rathaus die letzten Notarverträge für Grundstücke in den aktuellen Baugebieten vorbereitet werden, laufen bereits die Vorbereitu...
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In das Haus, das anerkannten Flüchtlingen zur Verfügung stehen soll, werden bald Küchen eingebaut. Foto: Richard Sänger (Archiv)
In das Haus, das anerkannten Flüchtlingen zur Verfügung stehen soll, werden bald Küchen eingebaut. Foto: Richard Sänger (Archiv)

Die Nachfrage nach Bauplätzen ist in Weisendorf ungebrochen: Während im Rathaus die letzten Notarverträge für Grundstücke in den aktuellen Baugebieten vorbereitet werden, laufen bereits die Vorbereitungen für das neue Areal "Gerbersleithe-Ost".

In der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses stand eine Reihe von Bauvorhaben auf der Tagesordnung. Eingangs gab Bürgermeister Heinrich Süß (UWG) bekannt, dass für ein Baugrundstück im Baugebiet "Östlich der Hopfenleithe" und für vier weitere Bauplätze im Ortsteil Buch am Feldweiher die notariellen Kaufverträge geschlossen wurden. Für die Feldweiherstraße lag dem Gremium bereits ein Bauantrag zum Neubau eines Einfamilienhauses mit Carport vor, dem das gemeindliche Einvernehmen zu den beantragten Befreiungen erteilt wurde.

Ein Neubau in Neuenbürg

Ebenso wurde einem Einfamilienhaus mit Doppelgarage im Ortsteil Neuenbürg zugestimmt. Beim Bauantrag eines Einfamilienhauses an der Goethestraße gab es drei Gegenstimmen von SPD, BWG und Grünen. Ursprünglich wurde ein Bauantrag für den Neubau eines Mehrfamilienhauses eingereicht, der allerdings wieder zurückgezogen wurde. Wie Bürgermeister Süß erläuterte, muss das Staatliche Bauamt wegen der angrenzenden Staatsstraße am Verfahren beteiligt werden und wegen eines zusätzlichen Kanal- und Wasseranschlusses muss eine Kostenvereinbarung mit dem Markt Weisendorf abgeschlossen werden.

Aufatmen konnte der Bürgermeister, weil es mit der Sanierung und Umbau des Anwesens an der Hauptstraße 7 weiterzugehen scheint. Beim Umbau und der Sanierung des Anwesens in ein Wohnhaus für anerkannte Flüchtlinge kam es immer wieder zu Verzögerungen, weil Handwerksfirmen kein Angebot abgaben. Bei der Ausschreibung für das Gewerk Einbauküchen wurden jetzt zwei Angebote abgegeben. Das wirtschaftlichste Angebot kam von der Firma Möbelhaus Kratz mit einem Preis von knapp 18 000 Euro. Auch für die Fliesenarbeiten gingen zwei Angebote ein, das wirtschaftlichste Angebot legte die Firma Ott & Neukam Fliesen aus Nürnberg mit einem Preis von rund 10 500 Euro vor.

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