Himmelkron

"Baumeister" ist 75

Vor wenigen Jahren ging Pfarrer Gerhard Welz zwar in den Ruhestand, doch er blieb seiner letzten Kirchengemeinde Himmelkron weiterhin verbunden. Er kaufte sich ein Haus und ließ sich mit seiner Famili...
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Pfarrer i.R. Gerhard Welz feierte 75. Geburtstag. Unser Bild zeigt ihn (Zweiter von links) mit (von links) Ehefrau Olga, Bürgermeister Gerhard Schneider, Renate Herrmann und Erwin Tischer.  Foto: Werner Reißaus
Pfarrer i.R. Gerhard Welz feierte 75. Geburtstag. Unser Bild zeigt ihn (Zweiter von links) mit (von links) Ehefrau Olga, Bürgermeister Gerhard Schneider, Renate Herrmann und Erwin Tischer. Foto: Werner Reißaus

Vor wenigen Jahren ging Pfarrer Gerhard Welz zwar in den Ruhestand, doch er blieb seiner letzten Kirchengemeinde Himmelkron weiterhin verbunden. Er kaufte sich ein Haus und ließ sich mit seiner Familie nieder. Dieser Tage konnte er seinen 75. Geburtstag feiern.

Laut Bürgermeister Gerhard Schneider (CSU) war Pfarrer Welz ein Segen für die Menschen und die Gemeinde.

Der Jubilar ist in Rothenburg ob der Tauber geboren und in Fürth aufgewachsen. Dort besuchte er das Humanistische Gymnasium und studierte anschließend Theologie in Erlangen. Dort kreuzte sich sein Weg erstmals mit dem von Dieter Hornfeck, weil beide zusammen Hebräisch lernen mussten.

Studium in Rom

Anschließend studierte Gerhard Welz in Rom an der päpstlichen Elite-Uni Pontificia Universidad Gregoriana als einziger Lutheraner und an der Theologischen Fakultät der Waldenser. Nach dem Studium trat er seine erste dienstliche Stelle als Vikar in Rosenheim an. Später zog es ihn wieder zurück nach Franken, zunächst nach Cadolzburg, wo er sich zum ersten Mal auch als "Baumeister" betätigte.

Von Mittelfranken kam er 1980 dann nach Oberfranken und übernahm die Gemeinde Großheirath im Itzgrund im Dekanat Coburg. Dort war seine erste Aufgabe, innerhalb von vier Wochen 30 000 Mark an Spenden für eine unterfinanzierte Kirchenrenovierung aufzutreiben. Und auch in der Kirchengemeinde Himmelkron war Pfarrer Welz als "Baumeister" gefragt.

Ab 1987 war Gerhard Welz dann Pfarrer in Himmelkron bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2010. Und auch hier blieb er in vorbildlicher Art und Weise seiner inneren Berufung treu: Er hat wieder gerne und viel gebaut, aber ohne Schulden zu hinterlassen. Darunter fielen die zweimalige Sanierung der Stiftskirche sowie der Kauf und der folgende Umbau des Grampp-Hof-Anwesens zum Gemeindezentrum sowie die Fortentwicklung und der Ausbau des Kindergartens.

Aus einer Vision wurde das Grampphaus zur lebendigen Mitte von Himmelkron.

Weitere Gratulanten waren Erwin Tischer für den Himmelkroner Förderkreis, Renate Herrmann für den VdK-Ortsverband und Raimund Oetter für die VR-Bank Oberfranken Mitte. Werner Reißaus

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