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Tschirn

Baum bleibt vorerst stehen

Auf Antrag der AfT-Fraktion war vom Gemeinderat in einer vorherigen Sitzung die Fällung eines Baums am Bergweg beschlossen worden. "Ich habe damals dagegen gestimmt, weil sich viele andere Anwohner fü...
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Auf Antrag der AfT-Fraktion war vom Gemeinderat in einer vorherigen Sitzung die Fällung eines Baums am Bergweg beschlossen worden. "Ich habe damals dagegen gestimmt, weil sich viele andere Anwohner für den Erhalt des Baumes ausgesprochen hatten", erklärte der Bürgermeister, dem nunmehr eine von 46 Personen unterzeichnete Unterschriftenliste für den Erhalt vorlag. Anstelle einer Fällung solle lediglich die Baumkrone des 90 Meter hohe Ahornbaums gestutzt werden. Da der Baum Eigentum der Gemeinde sei, sollte man - so Günter Böhnlein (CSU) - sich um einen ordentlichen Zustand kümmern. Man könnte überdenken, den alten Baum zu fällen und dafür einen neuen zu pflanzen. Allerdings könne man sich dem Wunsch der Unterzeichnenden auch nicht verschließen und sollte die Sache nochmals prüfen.

Christian Alber konnte sich eine schnell wachsende Linde am gleichen Standort vorstellen. "Es geht um die Schäden", betonte Zweiter Bürgermeister Michael Hader. Die Unterzeichner hätten die Schäden nicht, sondern er. Dem schloss sich ein weiterer Haupanlieger an, dem als Zuhörer Rederecht gewährt wurde und dabei ebenfalls von Schäden an seinem Haus berichtete. Seiner Meinung nach müsse der Baum nicht unbedingt entfernt, wohl aber so gestutzt werden, dass er keinen Schaden mehr verursache. Der Beschluss für die Fällung wurde bei Gegenstimmen der AfT mit 5 zu 4 aufgehoben.

Erfreuliche Infos hatte der Bürgermeister zum Straßenbau. Am Donnerstag um 9 Uhr erfolgt die Bauabnahme für die komplette Ortsdurchfahrt, also Teuschnitzer und Nordhalbener Straße. Der Verkehr kann ab Freitag wieder rollen.

Gut im Rennen

Mit den guten Nachrichten ging es weiter, als er von den Ergebnissen der letzten Ausschuss-Sitzung in Sachen Radwege- und Kreisstraßen-Netz des Landkreises berichtete. Die Realisierung eines Radwegs Richtung Brennersgrün sei schwierig, da wegen des geringen Verkehrsaufkommens kein Zuschuss erfolgen könne. Man versucht nunmehr, an andere Mittel beziehungsweise Fördertöpfe zu kommen. In Sachen Ortsdurchfahrt Tschirn liege man bei der Priorität der Unterhaltsmaßnahmen auf Platz 4 von 13 und damit gut im Rennen um einen zeitnahen Ausbau. hs

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