Kunreuth
Gemeinderat

Bauleitplanung für Tagespflege soll im zweiten Quartal eingereicht werden

Das Projekt eines Tagepflegeheims in Kunreuth durch die Diakonie ist endgültig beschlossen und nimmt konkretere Formen an. Die Gemeinde Kunreuth unterstützt das Projekt im Rahmen ihrer Möglichkeiten. ...
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Das Projekt eines Tagepflegeheims in Kunreuth durch die Diakonie ist endgültig beschlossen und nimmt konkretere Formen an. Die Gemeinde Kunreuth unterstützt das Projekt im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Eine Erweiterung für betreutes Wohnen ist zudem im Gespräch. Bürgermeister Konrad Ochs berichtete über das Projekt kurz in der Gemeinderatssitzung.

Dabei gebe es einen Investor, die Diakonie würde als Betreiber auftreten. Der ganze Umfang sei noch nicht definiert. Man hofft, nach einem weiteren Gespräch im Mai mehr Klarheit zu haben, sodass im zweiten Quartal die Bauleitplanung beim Landratsamt eingereicht werden kann. Mit diesem Projekt bekomme Kunreuth als Vorzeigekommune einen weiteren Baustein einer Rundumversorgung. Beschlossen hat der Gemeinderat auch die Erweiterung des Bebauungsplans "Am Mühlbach" in Weingarts um zwei Bauplätze. Keine Einwände hat die Gemeinde zum Bebauungsplan Gewerbegebiet Mitteldorf Nord sowie zur entsprechenden Änderung des Flächennutzungsplans des Marktes Igensdorf.

Zwei Stellplätze, zwei Fahrzeuge

Vergeben hat die Gemeinde die Tragwerksplanung für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Weingarts an das Erlanger Ingenieurbüro Fiedler zu einem Preis von 21 314 Euro. In diesem Zusammenhang diskutierte der Rat die Anschaffung eines zweiten Fahrzeuges, eines Mannschaftstransportes, für die Feuerwehr Weingarts. Es könne unter Umständen auch ein gebrauchtes Fahrzeug sein. Was in Verbindung mit dem Neubau üppig aussieht, habe einen konkreten Grund. Mit dem Beschluss, der mit zwei Gegenstimmen das Gremium passierte, wird eine Förderung von 110 000 Euro sichergestellt. Das heißt, es müssen zwei Stellplätze, wie sie gewünscht sind, auch belegt werden. Ansonsten wären es eben nur 55 000 Euro. Das weitere Prozedere sei bereits mit dem Kreisbrandrat besprochen worden.

Im üblichen Rahmen bewegt sich außerdem die Gemeinde, wenn sie den Antrag der DJK Weingarts auf Bezuschussung eines Rasenmähers befürwortete. Der alte ist, so der Sportverein, aufgearbeitet und nicht reparabel. Zehn Prozent der Kosten einer Neubeschaffung übernimmt die Kommune.

Kurz ging Bürgermeister Ochs auf die Ankündigung der Bayerischen Staatsregierung ein, für Kinder ab dem dritten Lebensjahr 100 Euro der monatlichen Kindergartengebühren zu übernehmen. Er betonte, dass das Verfahren noch nicht klar sei. Für den gemeindlichen Bauhof soll eine weitere Stelle ausgeschrieben werden. Anfang April sollen auch die üblichen Bürgerversammlungen starten.

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