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Bauherren informieren sich über Fördermöglichkeiten

Zum ersten Mal hat die Raiffeisenbank Seebachgrund einen "Bauherrenabend" mit Informationen zum Thema "Erdwärme" sowie zu Fördermöglichkeiten beim Kauf oder Neubau einer Immobilie veranstaltet. 50 Int...
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ThomasPopp
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Zum ersten Mal hat die Raiffeisenbank Seebachgrund einen "Bauherrenabend" mit Informationen zum Thema "Erdwärme" sowie zu Fördermöglichkeiten beim Kauf oder Neubau einer Immobilie veranstaltet. 50 Interessierte waren ins Raiffeisenhaus nach Heßdorf gekommen.

"Die Erdwärme wird es immer geben", so die Aussage von Thomas Popp, Marketingvorstand der Erdwärmegemeinschaft Bayern. Deshalb sei diese Form der Wärme- und Energiegewinnung sowohl für private Haushalte als auch für Firmen und Kommunen sehr interessant und eine kostengünstige Alternative zu Heizungen mit fossilen Energiestoffen. Erdwärme komme in der Erdkruste bis in einer Tiefe von 5000 Metern bis 20 Grad vor, in einer Tiefe von 20 Metern bereits mit 10 Grad. Dies sei ausreichend, um Wärmepumpen zu betreiben.

Seit mehr als 40 Jahren nutzen die unterschiedlichsten Anwender die Energie, die unter unseren Füßen schlummert, um Gebäude zu beheizen. Im Laufe der Zeit habe sich die Anwendung in vielen Bereichen erweitert. Zum Beispiel könne man neben der Wärme- und Brauchwassererzeugung ein Gebäude auch zu sehr günstigen Konditionen klimatisieren, was in Anbetracht von immer wärmer werdenden Sommern ein enormer Zugewinn sei, erklärte Popp.

Im Anschluss ging Gerhard Scheffler, Vertriebsleiter der Bausparkasse Schwäbisch Hall, detailliert auf die Eigenheimförderung ein. Dazu gewähre die Bayern-Labo im Auftrag des Freistaates Zuwendungen für den Bau und Erwerb von Wohnraum zu eigenen Wohnzwecken. Die Bayerische Eigenheimzulage sei in diesem Sinne ein einmaliger Zuschuss zur Bildung von Wohneigentum in Bayern. Gefördert werden Neubauten in Form von Ein- oder Zweifamilienhäusern oder Eigentumswohnungen und der Erwerb von neuen oder bestehenden Ein- und Zweifamilienhäusern oder Eigentumswohnungen sowie die Änderung oder Erweiterung von bestehenden Gebäuden, soweit dadurch eine zusätzliche Wohnung neu geschaffen wird. Es handele sich dabei um einen Zuschuss in Höhe von 10 000 Euro als einmaligen Festbetrag. Scheffler erörterte noch konkret die Förderungsvoraussetzungen wie die Antragsberechtigung, Einkommensgrenzen und mehr.

Weiterhin erklärte der Vertriebsleiter der Schwäbisch Hall den aktuellen Status zur Einführung des Baukindergeldes und Baukindergeldes plus. Diese neue Förderung, die der früheren Eigenheimzulage ähnelt und Familien in Zeiten stark steigender Bau- und Immobilienpreise unter die Arme greifen soll, könne seit dem 18. September 2018 beantragt werden. Doris Lochner

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