Kasendorf

Baugebiet nimmt nächste Hürde

Die Behörden haben keine gravierenden Einwände gegen den Bebauungsplan "Peesten-Brunnengasse".
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Das neue Baugebiet in Peesten hat im Gemeinderat die nächste Hürde genommen. Damit werden die ersten Maurer bald anfangen können.  Symbolfoto: Lino Mirgeler, dpa
Das neue Baugebiet in Peesten hat im Gemeinderat die nächste Hürde genommen. Damit werden die ersten Maurer bald anfangen können. Symbolfoto: Lino Mirgeler, dpa

Der Bebauungsplan "Peesten-Brunnengasse" ist einen wichtigen Schritt vorangekommen. Dieses Fazit zog Bürgermeister Bernd Steinhäuser (CSU) nach der Sitzung des Marktgemeinderats.

Die Mitglieder verabschiedeten einen Satzungsentwurf für die Aufstellung des Bebauungsplans. Vorgeschaltet war die Abarbeitung aller Einwendungen, die im Zuge der öffentlichen Auslegung eingegangen waren.

Bürger meldeten sich nicht zu Wort. Auch die 27 eingebundenen Behörden und Institutionen brachten keine gravierenden Bedenken vor. Klar ist, dass die landwirtschaftliche und forstliche Nutzung der angrenzenden Flächen auf keinen Fall beeinträchtigt werden dürfen, wie das Amt für Landwirtschaft vorgebracht hatte.

Wasserrecht fehlt noch

Die folgenschwersten Einwendungen hatte das Wasserwirtschaftsamt. Es monierte, dass der Markt Kasendorf keine wasserrechtliche Erlaubnis für das Pumpwerk und die Einleitung des Wassers habe.

Die Ausarbeitung der Genehmigung sei bereits an ein Ingenieurbüro vergeben, doch alle Spezialbüros seien derzeit überlastet, erklärte hierzu Bürgermeister Bernd Steinhäuser.

Der Bereich Naturschutz regte an, dass zwischen Baugebiet und landwirtschaftlichem Gebiet Pflanzenstreifen wachsen sollten. Diese sollten fünf Meter breit sein.

Positiv beschieden die Kasendorfer Räte außerdem einen Bauantrag zur Erweiterung der bestehenden Getreidehalle und die Errichtung von acht Getreidesilos in Zultenberg. Die Silos sollen 12,50 Meter hoch werden und einen Durchmesser von 3,6 oder 4,6 Metern haben.

Ebenfalls keine Diskussion gab es hinsichtlich eines Bauvorhabens in Heubsch. Eine bereits bestehende Feldscheune soll saniert werden. Ursprünglich hatte der Besitzer einen Abriss in Erwägung gezogen. Doch das Gebäude unterliegt keiner Privilegierung. Eine neue Scheune hätte an dieser Stelle also nicht gebaut werden dürfen. Also saniert der Eigentümer die Scheune. Das Dach wird etwas steiler.

Grünes Licht gaben die Räte außerdem für die Errichtung eines Einfamilienwohnhauses mit Garage in Heubsch.

Auch der Umbau des Anwesens Marktplatz 5 macht Fortschritte. Um das Verfahren zur Vergabe von öffentlichen Aufträgen durchführen zu können, entschloss sich der Rat, ein Wertungsgremium zu bilden. Darin sollen zwei Vertreter des Auftraggebers, der Bürgermeister und sein Stellvertreter für den Markt und ein Vertreter der Diakonie vertreten sein.



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