Heßdorf
Stellungnahmen

Baugebiet bekommt Lärmschutzwand

Auf der Tagesordnung der jüngsten Sitzung des Heßdorfer Gemeinderats stand die Behandlung der eingegangenen Stellungnahmen zum Bebauungsplan "Heßdorf-Süd". Lena Beyrich vom Planungsbüro TB Markert erl...
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Auf der Tagesordnung der jüngsten Sitzung des Heßdorfer Gemeinderats stand die Behandlung der eingegangenen Stellungnahmen zum Bebauungsplan "Heßdorf-Süd". Lena Beyrich vom Planungsbüro TB Markert erläuterte die eingegangenen Stellungnahmen und die dazu notwendigen Änderungen sowie planerischen Überlegungen.

Im Mittelpunkt der Diskussion standen die nördliche Gebietszufahrt und die Lärmschutzwand. Für Stefan Stiegler (SPD) ist die die nördliche Gebietszufahrt für sehr wichtig, da die Linksabbiegespur im Süden allein nicht ausreichend sei. Mehrheitlich war das Gremium der Meinung, dass eine Direktanbindung auf Höhe der gegenüberliegenden Straße geschaffen werden soll. Die Lärmschutzwand soll mit einer Höhe von vier Metern errichtet und pro Grundstück sollen zwei Stellplätze geschaffen werden.

Entwurf wird ausgelegt

Die Anregungen der eingegangenen Stellungnahmen sollen bei der weiteren Planung berücksichtigt werden oder wurden zur Kenntnis genommen. Der überarbeitete Entwurf des Bebauungsplanes "Heßdorf-Süd" wird erneut für einen Monat öffentlich ausgelegt und die Verwaltung wurde beauftragt, das Verfahren fortzuführen.

Parallel zur Bauleitplanung des Baugebietes "Heßdorf-Süd" läuft auch die Erschließungsplanung, die von Werner Pongratz und Reimund Waadt vom Büro IB Pongratz erläutert wurde. Die vorgesehene Oberflächenentwässerung zu den Rückhaltebecken westlich der Membacher Straße werde sehr wahrscheinlich funktionieren und das neu zu errichtende Becken solle ein Drosselbauwerk erhalten. Die Schmutzwasserableitung erfolgt zur Talstraße, allerdings kann der Bestandskanal nicht verwendet werden. Voraussichtlicher Baubeginn wird Ende Juni 2019 sein.

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