Hallerndorf

Bauen in Trailsdorf und Schnaid

Hallerndorf bringt die Baugebiete "Am Sportplatz" und "Hasengarten" voran.
Artikel drucken Artikel einbetten

In ihrer Sitzung beschäftigten sich die Hallerndorfer Gemeinderäte mit dem Bebauungsplan des künftigen Baugebietes "Am Sportplatz" in Trailsdorf. Rüdiger Hellmich vom Ingenieurbüro Weyrauther aus Bamberg stellte den Entwurf zur Diskussion, auf dem es insgesamt zwölf Bauplätze mit einer Fläche zwischen 577 und 943 Quadratmetern geben soll.

Das gesamte Baugebiet ist 14 600 Quadratmeter groß, 8244 Quadratmeter davon stehen zur Wohnbebauung zur Verfügung. 3074 Quadratmeter werden für Verkehrsflächen, 1924 für Grünflächen und 1331 für Wald benötigt. Eine insgesamt drei Meter hohe Lärmschutzwand soll später den Lärm vom Sportplatz eindämmen.

Nicht erschlossenes Grundstück

Da mit der Erschließung des Gebietes gleichzeitig ein bisher nicht erschlossenes Grundstück innerorts an das Straßennetz angeschlossen und damit beitragspflichtig wird, diskutierten die Gemeinderäte, ob sie gleichzeitig sowohl Wasserleitung als auch den Kanalanschluss dorthin legen lassen sollten. Wird der Anschluss in drei Jahren gewünscht, müsse andernfalls die Straße wieder aufgerissen werden, argumentierte Bürgermeister Torsten Gunselmann (FWG).

Hätte sich der Bebauungsplan nicht so erstellen lassen, dass dieses Grundstück weiterhin kein Baugrundstück wird, wollte Gemeinderat Gerhard Bauer (WG Hallerndorf) wissen. Diese Tatsache sei ihm erst bei der Begehung des Geländes bewusst geworden, verteidigte sich der Bürgermeister. Robert Linz (WG Trailsdorf) sah das ganz pragmatisch: Das Grundstück wird erschlossen und der Eigentümer muss die Erschließungsgebühren ebenso zahlen wie die künftigen Bauherren der Baugrundstücke, ganz gleich, ob hinterher darauf gebaut wird oder nicht. Bevor allerdings die Gebührenbescheide erstellt werden, muss die Satzung geprüft werden, stellte Gunselmann fest: "Die ist bereits 15 Jahre alt."

Mit zwei Gegenstimmen verabschiedeten die Gemeinderäte schließlich den Entwurf zur Bauleitplanung, so dass dieser demnächst öffentlich ausgelegt und den Fachbehörden vorgelegt werden kann.

Straßenbau vergeben

Den Stand der Planung für die Straßenbauarbeiten im Baugebiet "Hasengarten" in Schnaid stellte Steffen Kahl vom Ingenieurbüro Weyrauther vor. Laut Kostenberechnung sollen die beiden Bauabschnitte innerhalb des Bebauungsplanes insgesamt 104 000 Euro kosten.

Für den Neubau des Parkplatzes am Friedhof veranschlagte das Ingenieurbüro 40 000 Euro. Mit zwei Gegenstimmen legte der Gemeinderat die Straßenbauarbeiten fest.

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren