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Lichtenfels
Strassenbau

Baubeginn für die B 173 neu rückt in greifbare Nähe

"Nach fast 25 Jahren sind wir beim Ausbau der B 173 zwischen Michelau und Zettlitz nun endlich auf die Zielgerade eingebogen", stellte Landrat Christian Meißner bei einem Ortstermin mit dem Staatliche...
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"Nach fast 25 Jahren sind wir beim Ausbau der B 173 zwischen Michelau und Zettlitz nun endlich auf die Zielgerade eingebogen", stellte Landrat Christian Meißner bei einem Ortstermin mit dem Staatlichen Bauamt Bamberg an der im Volksmund "So-Da-Brücke" bei Michelau fest. Der Baubeginn ist mit einem symbolischen Spatenstich möglichst frühzeitig im Jahr 2020 anvisiert, und zwar mit der Brücke an der künftigen Kreuzung der B 173 neu mit der Bundesstraße B 289 bei Horb. Weitere nachfolgende "Start-Bauwerke" im Jahr 2020 sollen die Brücken im Zuge der Gemeindeverbindungsstraße Burgstall und der Kreisstraße LIF 4 sein, erläuterte Katrin Roth, Bereichsleiterin Straßenbau beim Staatlichen Bauamt Bamberg.

Anspruchsvolle Bauwerke

Roth informierte den Lichtenfelser Landrat, die Leiterin der Abteilung Straßenbau und Tiefbau am Landratsamt, Katrin Bullmann, und den Leiter des Kreisbauhofes, Heiko Tremel, über den aktuellen Stand zum Bau der B 173 neu: "Wasser, Sumpf, Schilf, der Main - die Erdarbeiten im Bereich Michelau werden nicht einfach", sagte Roth.

Norbert Schmitt vom Staatlichen Bauamt Bamberg ergänzte: "Die geplanten Bauwerke sind bautechnisch sehr anspruchsvoll." Geplant ist, erst die Überführungsbauwerke für die Querungen zu erstellen, damit die einzelnen Orte nicht vom Verkehr abgeschnitten werden. Dies trägt zur langen Bauzeit bei.

Nachdem das Baurecht am 30. April 2019 Rechtskraft erlangt hatte, erfolgten bereits bauvorbereitende Maßnahmen: Beweissicherungen, Kampfmittelvorerkundungen, archäologische Vorerkundungen sowie Spartenplanungen. Bereits im dritten Quartal 2018 wurde eine Erkundungszufahrt im Bereich der Anschlussstelle Michelau gebaut. Seit Juni 2019 laufen Baugrunderkundungen entlang der Trasse für die künftigen Ausschreibungen. Über den Winter werden die Rodungsarbeiten im Bereich der Anschlussstelle Michelau ausgeführt. "Das Bundesverkehrsministerium hat die Kostenfortschreibung genehmigt und die Einstellung der Maßnahme in den Straßenbauplan 2020 (Teil des Haushaltsplanes des Bundes) beantragt. Es fehlt jedoch noch die formelle Zustimmung des Bundestags. Sobald die Freigabe erfolgt ist, wird das Staatliche Bauamt Bamberg die ersten Gewerke öffentlich ausschreiben", erklärte Katrin Roth.

Entlastung der Ortschaften

Landrat Meißner betonte: "Von dem Moment an, als Baurecht herrschte, sind wir als Landkreis aktiv geworden, um das Projekt voranzubringen und die von unserer Seite nötigen Arbeiten in die Wege zu leiten, so in puncto Brückenbau an der Kreisstraße LIF 4 zwischen Hochstadt und Reuth und für die Anbindung über die Kreisstraße LIF 13 bei Michelau."

Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner hofft, dass auch heimische Unternehmen bei den Ausschreibungen zum Zuge kommen und somit von der hohen Finanzsumme von 135,4 Millionen Euro profitieren können. Sie will sich auch für einen funktionierenden Lärmschutz einsetzen. red

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