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Bauabschnitt 9 verbessert Bedingungen für Patienten und Personal am Klinikum

Der Zweckverband Klinikum Kulmbach vergab in seiner jüngsten Sitzung eine Reihe von Nachträgen für den derzeit voll im Gang befindlichen 8. Bauabschnitt. Erfreulich für den Zweckverband, dass gegenwär...
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Fast keine Kostensteigerung gibt es bei der Klinikum-Baustelle. Foto: Reißaus
Fast keine Kostensteigerung gibt es bei der Klinikum-Baustelle. Foto: Reißaus

Der Zweckverband Klinikum Kulmbach vergab in seiner jüngsten Sitzung eine Reihe von Nachträgen für den derzeit voll im Gang befindlichen 8. Bauabschnitt. Erfreulich für den Zweckverband, dass gegenwärtig von den knapp 94 Prozent ausgeschriebenen und vergebenen Arbeiten derzeit nur eine Kostensteigerung von 2,9 Prozent vorliegt und das bei einem Bauumfang von 35,6 Millionen Euro. Landrat und Zweckverbandsvorsitzender Klaus Peter Söllner: "Das ist insgesamt ein hervorragendes Ergebnis!"

Die Baumeisterarbeiten mit einem Volumen von 23,2 Millionen Euro erreichen sogar nur eine Steigerung von 0,9 Prozent und bei den Arbeiten für Heizung und Sanitär geht der Zweckverband sogar von einer Kostenminderung von 1,2 Prozent aus bei ausgeschriebenen und vergebenen 7 Millionen Euro.

Nur noch 2-Bett-Zimmer

Mit dem 9. Bauabschnitt, der Einzug ist für Ende dieses Jahres geplant, werden nach den Worten von Verbandsvorsitzendem Klaus Peter Söllner nicht nur der Standard in den Krankenzimmern - es werden nur noch 2-Bett-Zimmer angeboten - sondern auch die Arbeitsbedingungen beim Pflegepersonal entscheidend verbessert. Diese erfreuliche Nachricht relativierte dann die insgesamt 17 Nachträge verschiedener Gewerke. Die leise Kritik von OB Henry Schramm (CSU) an diesen Nachträgen hielt Klaus Peter Söllner durchaus für gerechtfertigt. Bei vielen Nachträgen habe sich aber auch herausgestellt, dass sie zweckmäßig, sinnvoll und mitunter sogar kostensparend sind, wie etwa die Natursteinfassadenarbeiten der Firma Hofmann Naturstein aus Werbach-Gamburg.

OB Schramm vertrat die Meinung, dass die Projektanten ein besseres Augenmerk auf die Einzelgewerke richten sollten. Insgesamt betrachtete der stellvertretende Verbandsvorsitzende die Kostenentwicklung aber dennoch als sehr positiv: "Es ist unglaublich, dass wir bei der riesigen Baumaßnahme nur mit geringen Kostensteigerungen rechnen müssen und das, obwohl die Baukonjunktur brummt."

Sowohl Landrat Klaus Peter Söllner als auch OB Henry Schramm werteten dies als ein Ergebnis der hervorragenden Arbeit von Klinikum-Geschäftsführerin Brigitte Angermann.

Brigitte Angermann gab sich gestern zuversichtlich, dass der Einzug in den neuen Bettentrakt Ende dieses Jahres erfolgen kann.

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