Himmelkron

Bau des Radwegs soll forciert werden

Die Anlage eines Geh- und Radweges auf der alten Bahntrasse zwischen der Lanzendorfer Straße und der Staatsstraße 2182 am früheren Bahnhofsgelände in Himmel...
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Der Geh- und Radweg auf der alten Bahntrasse von der Staatsstraße 2182 bis zur Lanzendorfer Straße soll jetzt forciert werden. Foto: Reißaus
Der Geh- und Radweg auf der alten Bahntrasse von der Staatsstraße 2182 bis zur Lanzendorfer Straße soll jetzt forciert werden. Foto: Reißaus
Die Anlage eines Geh- und Radweges auf der alten Bahntrasse zwischen der Lanzendorfer Straße und der Staatsstraße 2182 am früheren Bahnhofsgelände in Himmelkron soll jetzt forciert werden. Am Dienstagabend vergab der Gemeinderat die erforderlichen Ingenieur-Leistungen an das Büro IBP, Kulmbach, zum Honorar von 35 745 Euro. Es ist eine Maßnahme, die der Gemeinderat schon seit einigen Jahren auf seiner Agenda hat, aber jetzt soll das 800 Meter lange Teilstück ausgebaut werden. Wie Bürgermeister Gerhard Schneider (CSU) feststellte, wird mit Baukosten von rund 225 000 Euro gerechnet. Ob die vorhandenen Flutmuldenbrücken der alten Bahnstrecke weiterhin bestehen bleiben, ist noch nicht endgültig geklärt. Bis 2020 will die Gemeinde auch den notwendigen Gehweg an der Bernecker Straße verwirklichen.
Am Freibad und am "Marienheim" werden Hotspots im Bayern-WLAN eingerichtet. Die Kosten werden sich auf 1100 Euro belaufen. Ob weitere Hotspots am Griesplatz in Lanzendorf und am Partnerschaftsplatz installiert werden, wird entsprechend des Nutzerverhaltens am Freibad und dem "Marienheim" entschieden.
Für die Schöffenwahl 2018 und Wahl der Jugendschöffen 2019 werden Sebastian Herrmann und Katja Kreutzer vorgeschlagen. Weitere Bewerbungen können noch bis zum 5. April in der Gemeindeverwaltung vorgenommen werden.


Jahresbericht

Bürgermeister Gerhard Schneider (CSU) sprach in seinem Jahresbericht von einer guten Finanzsituation der Gemeinde Himmelkron. Er führte dies vor allem auf die im letzten Jahr erneut sehr guten Einnahmen bei der Gewerbesteuer, steigende Einkommensteueranteile, sowie den Verkauf mehrerer Bauplätze und auf eine konsequente und sparsame Haushaltsabwicklung zurück. Der Schuldenstand beträgt zum Ende des Jahres 3 303 516 Euro.
Die größte Einzelmaßnahme im vergangenen Jahr sei die Verlegung und Renaturierung des "Geiersbaches" entlang der Bahntrasse, verbunden mit der Errichtung eines ersten Teilstücks des Radweges, gewesen. Schneider: "Hierfür haben wir bisher rund 658 000 Euro an Bauleistungen vergeben."


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