Bamberg

Basketball verbindet die Menschen

Unter Anleitung von Brose-Bamberg-Jugendtrainern sorgen etwas andere Sportstunden für viele glückliche Gesichter.
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Basketbälle im Flugmodus: Die Kinder der Bertold-Scharfenberg-Schule und alle beteiligten Projektpartner mit Oberbürgermeister Andreas Starke und Schulleiterin Brigitte Cleary an der Spitze beim Auftakt des Inklusionsprojekts von Brose Bamberg "Basketball verbindet" in der Halle des Dientzenhofer-Gymnasiums  Foto: Bertram Wagner
Basketbälle im Flugmodus: Die Kinder der Bertold-Scharfenberg-Schule und alle beteiligten Projektpartner mit Oberbürgermeister Andreas Starke und Schulleiterin Brigitte Cleary an der Spitze beim Auftakt des Inklusionsprojekts von Brose Bamberg "Basketball verbindet" in der Halle des Dientzenhofer-Gymnasiums Foto: Bertram Wagner

Der etwas andere Kick-Off in der Halle des Dientzenhofer-Gymnasiums unter den neu installierten Mini-Körben: Dass Brose Bamberg nicht nur auf den Leistungssport setzt und ein sehr breit gefächertes Jugendprogramm besitzt, ist bundesweit bekannt. Nun ist es dem Bundesligisten mit Sebastian Böhnlein, dem Leiter Schul- und Breitensport & Soziales, auch gelungen, das Inklusionsprojekt "Basketball verbindet" ins Leben zu rufen.

Mit den beteiligten Projektpartnern Dientzenhofer-Gymnasium (am DG finden seit mehreren Jahren zwei wöchentlich stattfindende SAGs Basketball mit Kindern der sportbetonten Klassen statt), Bertold-Scharfenberg-Schule (Lebenshilfe), Sportamt Bamberg und Landesstelle für den Schulsport München wurden diese Übungseinheiten offiziell als Inklusions-SAG angemeldet, was zur Folge hat, dass zu abgestimmten Terminen die Kinder - unter Anleitung von Brose-Bamberg-Jugendtrainern - an den Einheiten teilnehmen und somit wird aktiv Inklusion betrieben.

Mehr Erfolgsmomente

"Dies ist der Ausdruck des sozialen Gesichts der Stadt Bamberg. Auch das DG als Austragungsort passt perfekt, denn bereits zu meiner Schulzeit war hier die Hochburg des Bamberger Basketballs", freute sich Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) bei dieser Auftaktveranstaltung unter den (noch ungewohnt) niedrigen Mini-Körben. "Dadurch erhöhen sich die Erfolgsmomente für die Kinder. Diese Installation ist ein enormer Mehrwert für viele Basketballvereine in Bamberg, denn ab der kommenden Spielzeit sind von der U8 bis zur U12 diese neuen Körbe verpflichtend", betonte Böhnlein als Projektleiter, der in Aussicht stellte, dass diese Inklusionsplattform auch andere Sportarten aufnehmen könne. Eine Zusammenarbeit mit der Initiative "Goolkids" sei durchaus möglich und wünschenswert.

Schon die ersten Dribbel-Übungen nach dem dynamischen Gruppenbild - die Kinder warfen die Bälle in die Höhe - machten deutlich, mit welchem Eifer und welcher Spielfreude diese etwas andere Sportstunde angegangen wird. "Basketball verbindet" - nicht nur eine Worthülse oder gar eine Eintagsfliege, sondern ein nachhaltig angelegtes Projekt mit viel Leben, das nun ein stabiles Fundament und hohes Entwicklungspotenzial besitzt.

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