Bad Staffelstein
Ballsport

Basketball Academy: Man(n) muss nicht zwei Meter groß sein

Die Zusammenarbeit hat prima geklappt: Sechs Verantwortliche von Brose Bamberg und sieben TSVler aus Bad Staffelstein haben rund 200 Schülern ein unvergessliches Sporterlebnis bereitet. Die Bamberger ...
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Der erste Wurf der Schülerin geht nur knapp neben den Korb, notiert Luca Bornschlegel. Den Ball fängt Johannes Schoger. Foto: Monika Schütz
Der erste Wurf der Schülerin geht nur knapp neben den Korb, notiert Luca Bornschlegel. Den Ball fängt Johannes Schoger. Foto: Monika Schütz

Die Zusammenarbeit hat prima geklappt: Sechs Verantwortliche von Brose Bamberg und sieben TSVler aus Bad Staffelstein haben rund 200 Schülern ein unvergessliches Sporterlebnis bereitet.

Die Bamberger waren mit viel Equipment und vor allem den heiß begehrten T-Shirts im Gepäck. Im Rahmen der "kinder+Sport Basketball Academy" setzt sich der oberfränkische Bundesligist zusammen mit zwölf weiteren Vereinen der 1. Basketball-Liga dafür ein, dass sich Kinder und Jugendliche für Sport und Bewegung begeistern. Und bewegen mussten sich die Mädchen und Jungen tüchtig. Teilnehmer waren Zweit- bis Sechstklässer, Mädchen und Jungen der Adam-Riese-Schule und der Realschule (beide Bad Staffelstein), der Pater-Lunkenbein-Schule Ebensfeld und der Herzog-Otto-Schule Lichtenfels. "Man sagt, man muss zwei Meter groß sein für Basketball, das stimmt nicht", erklärt Lina Ahlf von Brose Bamberg. Kleinere Spieler seien wendiger und hätten beim Dribbeln mehr Vorteile. Bekanntester "kleiner" Spieler seit mit 1,68 m der Ludwigsburger Bundesligaspieler Jordon Crawford.

Im ersten Durchgang nahmen vier Klassen teil, übten sich in 90 Minuten an den verschiedensten Aufgaben. Werfen auf den Korb und auf eine Passwand mit Zielscheibe, Geschicklichkeitslauf über am Boden liegende Stäbe und mit dem Ball durch Slalomstangen hindurch, dribbeln und passen, miteinander und konzentriert. Die Trainer Mattis Schmid und Timo Schöler gaben Tipps und Hilfestellung, Johannes Schoger, Michael und Luca Bornschlegel vom TSV Bad Staffelstein halfen mit. Sebastian Böhnlein, Brose Bamberg: "Wir möchten den Basketball-Virus, der Bamberg erfasst hat, hierherbringen. Die Zusammenarbeit mit den Schulen ist hervorragend." Die Initiative gibt es seit 2011. ds

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