Kloster Banz

"Banz auf dem Weg zur barocken Blüte"

Das Museum Kloster Banz lädt zur Vernissage "Kloster Banz - auf dem Weg zur barocken und geistigen Blüte" am Dienstag, 16. Juli, um 19 Uhr ein. Den Einführungsvortrags hält Kunsthistoriker Robert Schä...
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Das Museum Kloster Banz lädt zur Vernissage "Kloster Banz - auf dem Weg zur barocken und geistigen Blüte" am Dienstag, 16. Juli, um 19 Uhr ein. Den Einführungsvortrags hält Kunsthistoriker Robert Schäfer aus Sassanfahrt. Die Ausstellung zeigt die facettenreiche Geschichte der Benediktinerabtei Banz mit Ende des Dreißigjährigen Krieges bis zur Säkularisation der Klosteranlage 1803. Ein richtunggebendes Schaffen endete mit dem Totalausverkauf der Abtei. Als 1648 der Westfälische Frieden den Dreißigjährigen Krieg beendete, lagen das Kloster Banz und sein Umland in Trümmern. Als treibende Kräfte für den Wiederaufbau gelten die Äbte Eucharius Weiner und Kilian Düring, denen das heutige Erscheinungsbild und eine neue Blütezeit des Klosters zuzuschreiben ist. Abt Eucharius Weiner beauftragte mit der Neugestaltung der Klosteranlage den Bamberger Hochstiftsbaumeister Leonhard Dientzenhofer, dessen Arbeiten Johann Dientzenhofer weiterführte und der mit dem Bau der Banzer Klosterkirche einen Schlüsselbau des süddeutschen Barocks schuf. Mit Abt Gregor Stumm begann die geistige Blütezeit des Klosters, er begründete den Ruf von Banz als geistiges Zentrum von überregionaler Bedeutung. Die Ausstellung wird bis Dienstag, 31. März 2020, zu bewundern sein. red

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