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Forchheim

Bank meldet Rekordwachstum

Nach der Fusion mit der Volks- und Raiffeisenbank Bamberg-Forchheim betreut das Geldinstitut nun ein Kundenvolumen von 2,24 Milliarden Euro. Trotz Nullzins ist die Heimatbank überaus gefragt.
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Die Volksbank Bamberg-Forchheim ist nach wie vor ein starker Partner.   Foto: Archiv
Die Volksbank Bamberg-Forchheim ist nach wie vor ein starker Partner. Foto: Archiv
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Die Volksbank Forchheim verzeichnet für das Jahr ihrer Fusion mit der VR Bank Bamberg ein Rekordwachstum. Das betreute Kundenvolumen wuchs 2019 um 204 Millionen auf 2,24 Milliarden Euro. "Wir sind stolz, dass wir trotz der Anstrengungen der Fusion so gute Ergebnisse erreicht haben", freut sich Gregor Scheller, Vorstandsvorsitzender der neuen VR Bank Bamberg-Forchheim.

Aufgrund ihrer guten Bonitätslage und Eigenkapitalausstattung habe die Volksbank Forchheim im letzten Jahr Firmenkunden, Gewerbekunden und Privatkunden neue Kredite über 175 Millionen Euro zugesagt.

50 Prozent Steigerung

Damit stiegen die Kredite gegenüber dem Vorjahr um 50 Prozent. "Durch die neue Größe können wir uns im Firmenkundengeschäft auch bei der Vergabe größerer Kredite engagieren. Wir haben hier ein gutes Potential in der Region" so Gregor Scheller. Darüber hinaus ist die Volksbank Forchheim auch weiterhin als Wohnbaufinanzierer in der Region stark gefragt. Zum Jahresende 2019 wurden 417 Millionen Euro als Wohnbaukredite ausgereicht.

Gute Renditen erzielt

"Der Niedrig- und Negativzins lässt Kunden immer mehr nach Alternativen suchen. So ist es nicht verwunderlich, dass 2019 die Investment- und Depotguthaben der Volksbank-Kunden um 85 Mio. Euro angestiegen sind", erklärt Joachim Hausner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der VR Bank Bamberg-Forchheim. Die positive Wertentwicklung habe den Investmentkunden gute Renditen beschert.

"Das hohe Vertrauen der Kunden in die Bank zeigt sich trotz Nullzins im Zuwachs der traditionellen Bankeinlagen", erklärt Joachim Hausner. Die klassischen Bankeinlagen stiegen um 60 auf 953 Millionen Euro.

Regionalbank mit Zukunft

Das außerordentliche Wachstum verdeutliche einmal mehr, dass das Modell Regionalbank mit dem Schwerpunkt Verantwortung für die Region, persönliche Nähe und Kompetenz in allen Finanzfragen weiter erfolgreich sei. "In der Beratung bei der Regionalbank wird Fachkompetenz und Vertrauen sehr geschätzt", bestätigt Gregor Scheller. Darüber hinaus biete die Volksbank als Regionalbank den Kunden durch ein leistungsfähiges Digitalangebot immer mehr Komfort. Mehr als die Hälfte der Kunden der Volksbank führten ihr Konto digital, bei den Geschäftskunden seien es schon drei Viertel aller Konten. "Der Mix aus der digitalen Abwicklung des täglichen Finanzbedarfes und der individuellen persönlichen Beratung vor Ort wird auch in Zukunft die Strategie der Volksbank sein", prognostiziert Scheller.

Die Niedrig- bzw. Negativzins-Situation belaste die VR-Bank Bamberg-Forchheim ebenso, wie andere Banken. Sie könne aber die Auswirkungen teilwiese durch Synergieeffekte der Fusion ausgleichen. 2019 erreichte die VR Bank Bamberg-Forchheim eine Bilanzsumme von 2,2 Milliarden Euro. Die Verantwortlichen der Volksbank sind optimistisch, auch 2020 an diese gute Geschäftsentwicklung anknüpfen zu können. Die VR Bank Bamberg-Forchheim eG Volks- Raiffeisenbank ist im Oktober 2019 durch die Fusion der Volksbank Forchheim mit der VR Bank Bamberg entstanden. Gemeinsam hat die Genossenschaftsbank rund 360 Mitarbeiter in 40 Geschäftsstellen und betreut über 100 000 Kunden und rund 44 000 Mitglieder. In Forchheim stieg das betreute Kundenvolumen um 205 Millionen Euro. Die Kundenanlagen wuchsen um 156 Millionen Euro und die Kundenkredite um 48 Millionen Euro.

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