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Basketball-champions-league

Bamberger treffen im Achtelfinale auf Banvit BK Bandirma

Nachdem in der Gruppenphase der Basketball-Champions-League die Gegner von Brose Bamberg aus Griechenland, Litauen, Spanien, Frankreich, Tschechien, Israel und Belgien kamen, geht es in der ersten K.o...
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Nachdem in der Gruppenphase der Basketball-Champions-League die Gegner von Brose Bamberg aus Griechenland, Litauen, Spanien, Frankreich, Tschechien, Israel und Belgien kamen, geht es in der ersten K.o.-Runde nun gegen ein Team aus der Türkei: Banvit BK Bandirma ist der Gegner des neunfachen deutschen Meisters im Achtelfinale. Das Hinspiel trägt die Mannschaft von Trainer Federico Perego am 5. oder 6. März in der Brose-Arena aus, das Rückspiel findet am 12. oder 13. März in der Türkei statt. Dies ergab die Auslosung am Freitag am Hauptsitz des Weltverbandes Fiba im schweizerischen Mies.

Auch die möglichen Paarungen des Viertelfinales wurden im "House of Basketball" bereits ausgelost. Sollten sich die Bamberger gegen Banvit Bandirma durchsetzen, wäre der nächste Gegner der Sieger der Achtelfinalpaarung AEK Athen - Paok Saloniki.

Doch zunächst müssen sich die Oberfranken auf die Aufgabe gegen die heimstarken Türken konzentrieren. Bandirma hat sich als Zweiter der Gruppe A mit neun Siegen und fünf Niederlagen hinter UCAM Murcia für das Achtelfinale qualifiziert. Die Spanier waren das einzige Team, dem sich die Türken in eigener Halle geschlagen geben mussten (62:63). Bandirma nimmt bereits zum dritten Mal an der Champions League teil. In der Premierensaison stieß das Team bis ins Finale vor, das es gegen Iberostar Teneriffa mit 59:63 verlor. In der vergangenen Spielzeit scheiterten die Türken im Viertelfinale am späteren Endspielteilnehmer AS Monaco.

"Banvit ist auf ihrem Homecourt unglaublich schwer zu spielen, er gibt ihnen sehr viel Energie. Sie haben nur ein Heimspiel in der Champions League verloren und in der türkischen Liga zu Hause sogar Fenerbahce geschlagen. Während der Saison haben sie einige Wechsel vorgenommen. Ihre Starting Five ist sehr ausgeglichen und übernimmt viel Verantwortung, auf der Bank haben sie vor allem lokale Jungs, die den Rest erledigen", sagt Brose-Coach Perego über den Achtelfinalgegner. In der heimischen Liga belegt Bandirma den elften Platz. Größter nationaler Erfolg des Teams aus der 145 000 Einwohner zählenden Hafenstadt ist der Pokalsieg im Jahr 2017.

70 000 Euro sind schon sicher

Mit dem Einzug ins Achtelfinale hat Brose Bamberg bereits ein Preisgeld von 70 000 Euro sicher. Dieses könnte sich auf 100 000 Euro erhöhen, sollte der Sprung ins Viertelfinale gelingen. "Es ist immer wichtig, Geld zu verdienen. Deshalb wollen wir nicht nur aus sportlichen, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen so weit wie möglich kommen", meint Arne Dirks, Geschäftsführer von Brose Bamberg.

Der Gewinner der Champions League kann sich über die Siegprämie von einer Million Euro freuen, der Finalist erhält 400 000 Euro. An den Sieger des Spiels um Platz 3 gehen 200 000 Euro, der Viertplatzierte bekommt 140 000 Euro als Trostpflaster. ps

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