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Bamberger Nachwuchsforscher sorgen für Aufsehen

Wieder einmal haben junge Bamberger bei Forscherwettbewerben auf nationaler Ebene hervorragende Ergebnisse erzielt. Der renommierte Bundeswettbewerb "Physik" findet dieses Jahr bereits zum 24. Mal sta...
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DG-Schulleiterin Brigitte Cleary (r.) ist zusammen mit Daniela Schneider (Betreuerin Mint-Mädels) begeistert über die Bundesrunden-Teilnahme von Annika Raab.  Foto: Bertram Wagner
DG-Schulleiterin Brigitte Cleary (r.) ist zusammen mit Daniela Schneider (Betreuerin Mint-Mädels) begeistert über die Bundesrunden-Teilnahme von Annika Raab. Foto: Bertram Wagner
Wieder einmal haben junge Bamberger bei Forscherwettbewerben auf nationaler Ebene hervorragende Ergebnisse erzielt.
Der renommierte Bundeswettbewerb "Physik" findet dieses Jahr bereits zum 24. Mal statt. Von allen Teilnehmern der zweiten Runde dürfen die Top 30 nach Freising zur Bundesrunde fahren, darunter auch Annika Raab, die die 6. Klasse des Dientzenhofer-Gymnasiums besucht und mit Abstand die jüngste Teilnehmerin der Bundesrunde ist.
Aufmerksam gemacht wurde die DG-Schülerin durch den Wahlunterricht "Mint-Mädels aktiv". Dieses Zusatzangebot dient dazu, die Mädchenförderung in den Mint-Bereichen voranzutreiben. Dabei werden mit verschiedenen Lehrkräften unterschiedliche Themen, zum Beispiel Glasbläserei, Programmieren einfacher Spiele, Löten und mehr aktiv ausprobiert.
"Unsere Tochter ist absolut begeistert von den Mint-Mädels. Sie lötet inzwischen mit ihrem Papa Feinstaub- und Temperatursensoren, die man über das Internet abfragen kann", erzählt Annikas Mutter.
Als einzige Mint-Excellence-Netzwerk-Schule Bambergs ist es dem Dientzenhofer-Gymnasium ein besonderes Anliegen, gerade jungen Mädchen den Zugang zu den Naturwissenschaften schmackhaft zu machen. Doch auch den Jungen wird ein breites Spektrum an Zusatzangeboten offeriert, so dass jeder Schüler und jede Schülerin die Möglichkeit hat, Punkte zu sammeln, um schließlich mit dem Abitur das Mint-EC-Zertifikat zu erhalten.
Um in die Bundesrunde zu gelangen, wurde den Teilnehmern einiges abverlangt, so mussten im Rahmen der zweiten Runde experimentell sehr anspruchsvolle Aufgabenstellungen aus den Bereichen Mechanik, Optik und Elektrizitätslehre bearbeitet werden.
Einen Platz auf dem Treppchen konnten sich drei Auszubildende der Robert Bosch GmbH Bamberg sichern. Der 18-jährige Simon Niedt de Matos, der 20-jährige Ogün Aksoy und der 18-jährige Philipp Hohner belegten im Fachbereich "Arbeitswelt" beim Bundeswettbewerb von "Jugend forscht" den dritten Platz.


Anja Karliczek als Gratulantin

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek ehrte die Jugend- forscht-Sieger beim bereits 53. Bundesfinale in Darmstadt. Damit sind die tollen Ergebnisse aus dem Regionalwettbewerb in Kulmbach und Landeswettbewerb in München eindrucksvoll bestätigt worden.
Die drei Bamberger konnten im Fachbereich "Arbeitswelt" mit ihrem Projekt "TOM: Total Organisation Manager" die Jury überzeugen. Eine Magnettafel mit Hunderten Info-Plättchen ist unübersichtlich und angesichts der Digitalisierung für die Arbeitsplanung nicht mehr zeitgemäß, fanden die drei Auszubildenden. Deshalb programmierten sie für ihre Ausbildungswerkstatt den Total Organisation Manager. Zentrales Bedienelement ist ein großer Touch-Screen. Über einen RFID-Kartenleser können sich die Nutzer ausweisen, anmelden und weitere Registrierungen vornehmen. Die Software der Jungforscher hilft die täglichen Dienste zu organisieren, Reinigung und Wartung von Maschinen zu planen und die Belegung der Anlagen anzuzeigen. Sie bietet zudem Informationen wie Sicherheitsunterweisungen, Telefonbuch oder Busfahrplan und unterstützt Arbeitsplanung, Praktikantenbetreuung sowie Essensbestellung. bwa/red


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