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Bamberger Kurzfilmtage starten mit 150 Filmen

Bamberg — Vom 23. Februar bis 1. März feiern die Bamberger Kurzfilmtage ein Vierteljahrhundert Festivalgeschichte. Das Jubiläumsprogramm zeigt 150 aktuelle und historische Kurzfilm...
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Szene aus dem Kurzfilm "The Trojan Baby" Foto: p
Szene aus dem Kurzfilm "The Trojan Baby" Foto: p
Bamberg — Vom 23. Februar bis 1. März feiern die Bamberger Kurzfilmtage ein Vierteljahrhundert Festivalgeschichte. Das Jubiläumsprogramm zeigt 150 aktuelle und historische Kurzfilmstreifen.
Wie die Initiatoren mitteilen, werden Regisseure aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg neue, außergewöhnliche Spiel-, Animations-, Experimental-, Dokumentar- und Kinderfilme präsentieren und konkurrieren um Deutschlands süßesten Filmpreis: den "Bamberger Reiter" aus Schokolade.
In einer ausführlichen Retrospektive widmen sich die Kurzfilmtage den Preisträgern der vergangenen 25 Jahre. Es gibt ein Wiedersehen mit Erstlingswerken von Andreas Dresen, Oscarpreisträger Pepe Danquart und vielen weiteren renommierten Filmemachern.
Eröffnet wird die Filmwoche mit einer Reise zu den Ursprüngen der Kinogeschichte und drei frühen Filmwerken von Georges Méliès. "Die Reise zum Mond" von 1902 gilt als erster Science-Fiction-Film und avancierte gleichzeitig zum ersten weltweiten Blockbuster. Steffen Wick präsentiert zu diesem und zwei weiteren Filmen Stummfilmkompositionen im Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia.
Als besonderer Gast präsentiert das russische Filmfestival "Beginning" aus St. Petersburg eine spannende Auswahl russischer Produktionen aus der Hand junger Filmemacher - abwechslungsreich, vielfältig und stilistisch unterschiedlich. In der traditionellen Kurz-Lang-Werkschau präsentiert die israelische Regisseurin Ester Amrami ihren aktuellen Kinoerstling "Anderswo". Ein Einblick in märchenhafte Kurzfilmweltinterpretationen zeigt die einwöchige Sonderschau "Und wenn sie nicht gestorben sind" in der Stadtbücherei. Vom Scherenschnittfilm bis zur surrealen Puppentrick-Animation werden Märchenkurzfilme von 1899 bis heute vorgestellt. Der Eintritt ist frei.
Auch die Region kommt nicht zu kurz. Oberfränkische Filmemacher werfen im Regionalfilmwettbewerb "Oberfranken dreht auf" wieder einen filmischen Blick auf ihre Heimat.
Die künstlerische Patenschaft für das Jubiläumsfestival hat der Schauspieler Thomas Kügel übernommen. Der in der Nähe von Bamberg geborene Darsteller spielt in Fernsehserien wie dem Kieler Tatort und in Kinofilmen wie "Dampfnudelblues" oder "Cloud Atlas".
Weitere Infos zum Kurzfilmfestival gibt es unter www.bambergerkurzfilmtage.de. red


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