Bamberg

Bamberg platzt aus allen Nähten

OB Starke (SPD) kommt regelmäßig ins Schwärmen, wenn sein Blick über die Silhouette der Stadt schweift. Überall kreisen Kräne, an vielen Stellen in der Stadt wird fieberhaft gearbeitet. Am Klinikum wä...
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Noch herrscht Baustellenatmosphäre: der neue Quartiershof zwischen der Langen Straße und dem ZOB   Fotos: Ronald Rinklef
Noch herrscht Baustellenatmosphäre: der neue Quartiershof zwischen der Langen Straße und dem ZOB Fotos: Ronald Rinklef
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OB Starke (SPD) kommt regelmäßig ins Schwärmen, wenn sein Blick über die Silhouette der Stadt schweift. Überall kreisen Kräne, an vielen Stellen in der Stadt wird fieberhaft gearbeitet. Am Klinikum wächst ein neuer Bettenturm in die Höhe, wenn auch mit Verzögerungen; umso schneller gehen die Arbeiten in der Altstadt voran. Das Quartier an den Stadtmauern, das jahrzehntelang für Debatten gesorgt hatte, steht kurz vor der Fertigstellung.

Doch allem Baulärm zum Trotz scheinen die Aktivitäten nicht zu reichen. Niedrigzins, Bevölkerungsexplosion (siehe auch unten) und die große Anziehungskraft der Stadt lassen die Immobilienpreise in schwindelnde Höhe steigen. Für viele wird Bamberg zum unbezahlbaren Pflaster. Die Hoffnung von Familien, Singles und Senioren ruhen nun auf den Wohnungsbauprojekten in der Lagardekaserne, wo 1000 Einheiten entstehen. Wohnraum wird auch in der ehemaligen US-Offizierssiedlung geschaffen, die seit 2018 der Stadt gehört. Hoffnungen macht die SPD für das Muna-Gelände. Nach dem "Aus" für den Gewerbepark setzten die Sozialdemokraten auf ein "Wohngebiet im Hauptsmoorwald". MW

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