ÖPNV

Bald im Halbstundentakt nach Lonnerstadt

Andreas Dorsch Die jüngst in Lonnerstadt aufgestellten Mitfahrbänke hält Landrat Alexander Tritthart (CSU) zwar für eine gute Sache, ob sie aber künftig noch große Bedeutung haben werden? Lonnerstadt ...
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Busse in diesem Design werden ab September nicht nur in Lonnerstadt und Wachenroth viel häufiger anzutreffen sein.  Foto: Christian Bauriedel (Archiv)
Busse in diesem Design werden ab September nicht nur in Lonnerstadt und Wachenroth viel häufiger anzutreffen sein. Foto: Christian Bauriedel (Archiv)

Andreas Dorsch Die jüngst in Lonnerstadt aufgestellten Mitfahrbänke hält Landrat Alexander Tritthart (CSU) zwar für eine gute Sache, ob sie aber künftig noch große Bedeutung haben werden? Lonnerstadt ist die Gemeinde, in der ab September kommenden Jahres die Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs am stärksten zu spüren sein wird.

Im Halbstundentakt fährt dann ein Bus von Lonnerstadt nach Höchstadt. "Eine Verbesserung der Fahrten um 600 Prozent", sagte Tritthart in der gestrigen Sitzung des Kreisausschusses, als der Ausschreibung für ein neues Linienbündel zugestimmt wurde.

Ab September 2019 wird es auf den Linien im Ebrach-, Lindach- und Weisachgrund viel mehr Fahrten geben. Die Verbesserungen auf diesen Linien sollen jetzt ausgeschrieben werden. "Wir haben auch die Gemeinden im ländlichen Raum im Blick", sagte Tritthart. Er hofft nur, dass die Bürger das Angebot auch nützen. So sollen kleinere Ortschaften mindestens alle zwei Stunden angefahren werden, auf den stärkeren Linien soll der Stundentakt kommen. An den Knotenpunkten Höchstadt, Weisendorf und Herzogenaurach gibt es direkte Anschlüsse zu den anderen Linien, besonders zu den Schnellbussen nach Erlangen.

Von Wachenroth und Mühlhausen nach Höchstadt wird es einen lückenlosen Stundentakt geben. Auch für Vestenbergsgreuth sind zusätzliche Fahrten vorgesehen, damit Beschäftigte des größten Arbeitgebers mit dem Bus fahren können.

21 neue Busse im Landkreis-Design sind laut Ausschreibung für dieses Linienbündel vorgesehen. Wie der Vertreter einer Beratungsfirma des Landkreises in der Sitzung erklärte, sei der Fahrplan die Visitenkarte für den ÖPNV, aber es komme auch auf die Qualität der Fahrzeuge an. Die sollen unter anderem behindertengerecht sein, über Bildschirme und WLAN verfügen.



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