Bad Staffelstein
Bauernverband

Bad Staffelstein möchte aufblühen

Der Bayerische Bauernverband will mit der Aktion "Schleppertour" auf die bisherigen Projekte zum Thema Biodiversität aufmerksam machen. Die Aktion "Unsere Stadt Bad Staffelstein blüht auf" bietet Gele...
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Sie wollen, dass Bayern aufblüht (von links): Susan Teuchtgräber mit Enkel, Harald Weber (Landwirtschaftsamt), Marion Warmuth (Kreisbäuerin), Jürgen Kohmann (Bürgermeister), Monika Faber (stellv. Landrätin), Hans-Jürgen Rebelein (BBV) und Julius Möhrstedt (Jagdpächter). Foto: BBV
Sie wollen, dass Bayern aufblüht (von links): Susan Teuchtgräber mit Enkel, Harald Weber (Landwirtschaftsamt), Marion Warmuth (Kreisbäuerin), Jürgen Kohmann (Bürgermeister), Monika Faber (stellv. Landrätin), Hans-Jürgen Rebelein (BBV) und Julius Möhrstedt (Jagdpächter). Foto: BBV

Der Bayerische Bauernverband will mit der Aktion "Schleppertour" auf die bisherigen Projekte zum Thema Biodiversität aufmerksam machen.

Die Aktion "Unsere Stadt Bad Staffelstein blüht auf" bietet Gelegenheit, auch in der Stadt einen Beitrag für Artenvielfalt zu leisten. Ob es um Bienen und Insekten geht, um bedrohte Arten wie Lerchen oder Feldhamster, die Haltung von Haus- und Nutztierrassen oder den Anbau alter Obst- und Gemüsesorten: Die Bauern des Landkreises nehmen den Artenschutz schon seit Jahren ernst, schreibt der Bauernverband in einer Pressemitteilung. 44 Prozent der Fläche in Bayern werden landwirtschaftlich genutzt und sind gleichzeitig Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Die Bauern helfen mit ihrer täglichen Arbeit, die bayerische Kulturlandschaft und die Vielfalt der heimischen Tier- und Pflanzenwelt in Bayern zu pflegen und zu erhalten.

Zahlen vorgelegt

Harald Weber belegte dies für den Landkreis Lichtenfels anhand der folgenden Zahlen. "Von den 23 000 Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche im Landkreis waren bereits vor dem Volksbegehren schon über 34 Prozent des Ackerlands in den Vertragsnaturschutz- und den Kulturlandschaftsprogrammen. Beim Grünland waren es sogar über 37 Prozent", so Weber, Leitender Landwirtschaftsdirektor im AELF.

"Wir sind uns unserer Verantwortung für Artenvielfalt und Artenschutz bewusst und tragen diese Verantwortung in die Fläche", beschrieb Kreisbäuerin Marion Warmuth die Situation. "Unsere Landwirte machen viel für Natur und Artenvielfalt, aber davon allein können sie nicht leben. Ihre Hauptaufgabe ist nach wie vor die Ernährung der Bevölkerung", sagte Geschäftsführer Hans Rebelein. red

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