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Rentweinsdorf

B 279 erhält neue Deckschicht

Der Gemeinderat Rentweinsdorf erhielt Informationen über die kommende Baustelle auf der Bundesstraße.
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Im Frühsommer soll die Decke der Bundesstraße 279 - hier am Ortsausgang von Rentweinsdorf in Richtung Ebern - erneuert werden. Zeitweise ist dazu eine Vollsperrung nötig, erfuhr der Marktgemeinderat Rentweinsdorf in seiner jüngsten Sitzung.  Fotos: Günther Geiling
Im Frühsommer soll die Decke der Bundesstraße 279 - hier am Ortsausgang von Rentweinsdorf in Richtung Ebern - erneuert werden. Zeitweise ist dazu eine Vollsperrung nötig, erfuhr der Marktgemeinderat Rentweinsdorf in seiner jüngsten Sitzung. Fotos: Günther Geiling
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Die Bundesstraße 279 wird auf der Strecke zwischen Ebern und dem Markt Rentweinsdorf im Frühsommer erneuert. Während dieser Zeit müssen sich die Verkehrsteilnehmer auf eine Vollsperrung einstellen. Diese Mitteilung gab Bürgermeister Willi Sendelbeck (SPD) den Marktgemeinderäten bei der jüngsten Sitzung.

Auf Nachfrage bei dem zuständigen Abteilungsleiter Manfred Rott vom Staatlichen Bauamt in Schweinfurt war zu erfahren, dass es sich vorwiegend um eine Erneuerung der Deckschicht handelt. Wenn keine weiteren Probleme auftauchen, wird die vier Zentimeter starke Decke abgefräst und dann die Fahrbahn mit einer ebenso starken neuen Deckschicht versehen. Ansonsten reicht die Fahrbahnbreite mit acht Metern und im Ortsbereich mit 7,10 Metern aus.

Während der Baumaßnahme müssen die Verkehrsteilnehmer mit einer Vollsperrung rechnen, weil der Sicherheitsraum für die Bauarbeiten bei fließendem Verkehr nicht ausreicht. Deswegen werde man um eine großräumige Umleitung nicht herumkommen, erläuterte Rott.

Die Marktgemeinde war angeschrieben worden, um dem Bauamt Hinweise zu geben hinsichtlich der Querung von Leitungen. Die Räte wiesen mit Blick auf die Umleitung vorsorglich darauf hin, dass eine Umleitung über die Gemeindeteile Treinfeld und Lind wegen der Tragfähigkeit der Straße nicht in Betracht gezogen werden dürfe. Ebenso sollte man beim Bauzeitenplan darauf achten, dass nicht gerade zur Kirchweih der Planplatz in Mitleidenschaft gezogen werde.

Das kommunale Förderprogramm zur Stärkung der Ortsmitten war erneut ein Thema. Es war schon einmal Gegenstand der Beratungen im Marktgemeinderat im Februar 2019 und es wurde im Rahmen der kommunalen Zusammenarbeit ein gemeindeübergreifendes kommunales Förderprogramm inklusive einer Bauberatung beschlossen. Dieses Programm hat die Stärkung der Innenorte zum Ziel und soll Innenentwicklungspotenziale aktivieren.

Dem Marktgemeinderat obliegt nun die Aufgabe, ein verbindliches Fördergebiet festzulegen, das sich auf die Altorte in Rentweinsdorf und seine Ortsteile bezieht. Hier wiederum geht es dann um die Bausubstanz, die schon mindestens 40 bis 50 Jahre alt und seit mindestens zwölf Monaten durch einen Leerstand bestimmt ist. Damit soll gleichzeitig das Problem der sich entleerenden Ortskerne im Auge behalten werden.

In der Beschlussvorlage für den Marktgemeinderat waren verschiedene Vorschläge enthalten wie die Obergrenze pro Bauberatung in Höhe zwischen 500 Euro und 600 Euro, welche die Gemeinde trägt. Nach dem Förderprogramm wird ein zehnprozentiger Zuschuss in Aussicht gestellt bis zu einer Bausumme von 100 000 Euro, so dass die Höchstförderung 10 000 Euro beträgt. Auf Nachfrage bei Allianzmanager Felix Henneberger könnten Zuschüsse für Bauschuttentsorgung und Zulagen für Kinder dazukommen, erfuhr der Gemeinderat.

Die Marktgemeinde will für dieses kommunale Förderprogramm zur Stärkung der Ortsmitten jährlich 18 000 Euro in den Haushalt einstellen. Da einige Marktgemeinderäte aber noch genauere Informationen zu den Bedingungen und Fördersätzen des Programms wünschten, wurde von einer Beschlussfassung abgesehen und auf die nächste Sitzung verschoben. gg

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