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Autoscooter statt Klinik

Gebrannte Mandeln und Riesenrad, Popcorn und Autoscooter: Ausnahmsweise musste der Speiseplan mal nicht so genau eingehalten werden und laute Freudenschreie waren auch erlaubt. Zehn chronisch kranke K...
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Gebrannte Mandeln und Riesenrad, Popcorn und Autoscooter: Ausnahmsweise musste der Speiseplan mal nicht so genau eingehalten werden und laute Freudenschreie waren auch erlaubt. Zehn chronisch kranke Kinder, die in der Kinder- und Jugendklinik des Universitätsklinikums Erlangen behandelt werden, genossen mit ihren Familien einen aufregenden Nachmittag auf dem Nürnberger Volksfest. Dazu eingeladen hatte der Süddeutsche Verband reisender Schausteller und Handelsleute.

"Solche Ausflüge sind für unsere jungen Patienten ganz besondere Höhepunkte", sagte Marion Müller, leitende Erzieherin der Kinderklinik. "Die Abwechslung vom Klinikalltag mit seinen oft strengen Behandlungsplänen und immer gleichen Tagesabläufen ist sehr wichtig für die Kinder und Jugendlichen, die teils jahrelang in Therapie sind." Begrüßt wurden die Kinder und ihre Familien in der Nostalgieausstellung. Anschließend dürften sie einige Fahrgeschäfte ausprobieren. Mit strahlenden Augen kehrten sie am Abend nach Hause zurück. Vermittelt wurde der Volksfestbesuch vom Verein "Toy Run - Träume für kranke Kinder", der heuer 25. Jubiläum hat.

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