Erlangen

Autos nur noch im Notfall

Autofahrer können nicht mehr auf der Neuen Straße in Richtung Autobahn fahren. Hier gilt ab Montag eine Einbahnregelung. Busse, Radler und Notfall-Fahrten dürfen passieren. Vorerst läuft ein Probebetrieb ein Jahr lang.
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Die Fotomontage der Stadt zeigt die Verkehrsführung ab Montag.  Foto: pr
Die Fotomontage der Stadt zeigt die Verkehrsführung ab Montag. Foto: pr

Ab dem kommenden Montag kann die Achse Neue Straße in Richtung Autobahn A 73 (Fahrtrichtung Westen) nicht mehr mit dem Auto befahren werden. Das teilt die Stadtverwaltung in ihrem Rathaus-Report mit. Lediglich private Notfallfahrten, Radfahrer und Busse können dann noch passieren.

Am Maximiliansplatz wird zwischen Kreuzung Östliche Stadtmauerstraße/Ulmenweg und Einmündung Krankenhausstraße ein Durchfahrtsverbot von Ost nach West eingerichtet. Begleitend dazu werden im Straßenzug Hindenburgstraße - Maximiliansplatz - Katho-lischer Kirchenplatz - Neue Straße Verkehrsberuhigungsmaßnahmen in Form einseitiger Fahrbahnverengungen mit Fahrradständern sowie Lieferzonen eingerichtet. Im westlichen Abschnitt der Hindenburgstraße wird zwischen Bismarckstraße und Östliche Stadtmauerstraße der Parkverkehr von der Süd- auf die Nordseite verlagert und das Gehwegparken aufgelöst.

Zwei Wochen Umbau

Die Umbaumaßnahmen werden der Pressemitteilung zufolge voraussichtlich zwei Wochen dauern, daran schließt sich der zunächst einjährige Probebetrieb der neuen Verkehrsführung an. Um die Anwohnerinnen und Anwohner des Quartiers Neue Straße von Lärm und Schadstoffen zu entlasten, wird der Straßenzug umgestaltet und der Durchgangsverkehr künftig über die Werner-von-Siemens-Straße verlagert.

Die Umbaumaßnahmen sind Teil eines breit angelegten und mit der Stadtgesellschaft erarbeiteten Verkehrskonzepts für die Innenstadt. Der Probebetrieb wird von der Stadtverwaltung intensiv beobachtet, um gegebenenfalls korrigierend eingreifen zu können. Zu diesem Zweck wurde auch ein Info-Telefon eingerichtet. Unter der Telefonnummer 09131 86-1366 werden beim Amt für Stadtent-wicklung und Stadtplanung Auskünfte zu der Umbaumaßnahme erteilt, heißt es abschließend. red

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