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Autobahnen in Nordbayern sollen schädlingsfrei werden

Die Autobahndirektion Nordbayern beginnt in dieser Woche im Bereich der Dienststelle Bayreuth mit der aktiven Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners. Eine Fachfirma entfernt in den nächsten Wochen e...
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Eichenprozessionsspinner in ihrem Nest auf einem Baum. Die Autobahndirektion will jetzt gegen die Raupen vorgehen. Foto: Daniel Karmann, dpa
Eichenprozessionsspinner in ihrem Nest auf einem Baum. Die Autobahndirektion will jetzt gegen die Raupen vorgehen. Foto: Daniel Karmann, dpa

Die Autobahndirektion Nordbayern beginnt in dieser Woche im Bereich der Dienststelle Bayreuth mit der aktiven Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners. Eine Fachfirma entfernt in den nächsten Wochen entlang der betroffenen Autobahnen sowie den Parkplätzen und Tank- und Rastanlagen die Nester mit den Raupen. Die Bekämpfung er-folgt ausschließlich mechanisch, ein Einsatz von Spritzmitteln ist nicht vorgesehen, wie die Behörde mitteilt.

Die beauftragte Fachfirma beginnt mit dem Entfernen der Raupennester an der A73 bei Forchheim. Zum vorbeugenden Gesundheitsschutz gegen die Brennhaare der Raupen tragen die Mitarbeiter der Bekämpfungsfirma entsprechende Schutzkleidung. Die Bekämpfungsmaßnahmen im Zuständigkeitsbereich der Dienststelle Bayreuth werden voraussichtlich bis Mitte Juli 2019 abgeschlossen sein.

Schwerpunkt der Maßnahmen sind die Autobahnabschnitte an der A73 zwischen den Anschlussstellen Möhrendorf und Breitengüßbach, an der A70, zwischen Hallstadt und dem Autobahndreieck Bayreuth/Kulmbach sowie auf der A9 zwischen den Anschlussstellen Pegnitz und der Anschlussstelle Bad Berneck. Die Reihenfolge der Bearbeitung wird auf den Entwicklungszyklus der Raupen abgestimmt. Besonders sensible Bereiche wie Parkplätze und PWC-Anlagen werden dabei vordringlich bearbeitet.

Das massenhafte Auftreten des Eichenprozessionsspinners stellt alljährlich ein erhebliches Problem für die Verkehrsteilnehmer und für das Personal des Betriebsdienstes der Autobahndirektion Nordbayern dar. Die Raupen des Schädlings bilden im Laufe ihrer Entwicklung feine Brennhaare aus, die nach Hautkontakt zu schweren allergischen Reaktionen bis hin zu Quaddeln am ganzen Körper oder nach dem Einatmen der Brennhaare zu Reizungen an Mund- und Nasenschleimhäuten und sogar zu Asthmaanfällen führen können.

Größere Verkehrsbehinderungen infolge der Schädlingsbekämpfung sind den Angaben der Autobahndirektion zufolge nicht zu erwarten. red

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