Tschirn
tschirn.inFranken.de  Es ist zur Tradition geworden, dass der Bürgermeister einmal im Jahr Ehrenamtliche einlädt und ihnen dankt.

Auszeichnungen beim Treffen der Bürger

Bürgermeister Peter Klinger hatte die in den örtlichen Vereinen ehrenamtlich Verantwortlichen und die in der Gemeinde ehrenamtlich Tätigen sowie Mitbürger eingeladen, deren Engagemant besonders hervor...
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Dank und Anerkennung beim Bürgerempfang in Tschirn (von rechts): Bürgermeister Peter Klinger, Stefan Böhnlein, Annegret Greiner, Adelbert Greiner, Dekan Detlef Pötzl, Kirchenpfleger Wolfgang Stark mit seiner Frau Sonja Stark  Foto: Günther Böhnlein
Dank und Anerkennung beim Bürgerempfang in Tschirn (von rechts): Bürgermeister Peter Klinger, Stefan Böhnlein, Annegret Greiner, Adelbert Greiner, Dekan Detlef Pötzl, Kirchenpfleger Wolfgang Stark mit seiner Frau Sonja Stark Foto: Günther Böhnlein

Bürgermeister Peter Klinger hatte die in den örtlichen Vereinen ehrenamtlich Verantwortlichen und die in der Gemeinde ehrenamtlich Tätigen sowie Mitbürger eingeladen, deren Engagemant besonders hervorgehobenen werden kann. In diesem Jahr standen zudem im Vordergrund die "Neubürger", die mit ihren Familien - es sind ungefähr 30 Personen - in den vergangenen drei Jahren einen festen Wohnsitz und mit dem Kauf von Wohneigentum eine dauerhafte Bleibe in der Gemeinde eingerichtet haben. Sie nahmen an dem Empfang teil, weil sie damit zeigten, dass Tschirn ihre neue Heimat geworden sei und sie inzwischen anerkannte und willkommene Mitbürger seien, hieß es zur Begründung.

Bei dieser Zusammenkunft gab es auch die Gelegenheit, sich mit den örtlichen Vereinen intensiver bekannt zu machen. Insbesondere die Kinder und Jugendlichen der neuen Familien können sich ihren Interessen entsprechend dort mit anschließen. Die 30 neuen Bürger, überwiegend junge Familien, kompensierten allerdings nur teilweise den demografischen Bevölkerungsrückgang, sagte der Bürgermeister. Als Geschenk erhielten die neuen Mitbürger ein Heimatbuch, aus dem sie viel Interessantes über die Geschichte von Tschirn erfahren können.

Zusätzlich wurden drei Tschirner Bürger besonders geehrt. Einer von ihnen ist Adelbert Greiner, seit mehreren Jahrzehnten Dirigent der örtlichen Musikkapelle "Edelweiß". Die Blaskapelle sei ein wichtiger Kulturträger in der Gemeinde und verjünge sich immer noch, weil gerade Greiner sich um die Ausbildung der Jungmusiker besonders kümmere und als Motor der Kapelle ein anspruchsvolles Niveau erreiche, sagte Klinger. Die Gemeinde und ihre Bürger schätzten ihre Musikkapelle, weil sie während des Jahres den vielen Anlässen einen besonderen und festlichen Charakter gebe. Die sechs Jungmusiker werteten den Bürgerempfang mit musikalischen Darbietungen auf.

Für das konstruktive Zusammenarbeiten von Gemeinde und Kirchenverwaltung über Jahrzehnte hinweg wurde Kirchenpfleger Wolfgang Stark gedankt. Politische Gemeinde und Pfarrgemeinde funktionierten nicht nebeneinander, sondern miteinander, hob Dekan und Ortspfarrer Detlef Pötzl in seiner Laudatio auf Wolfgang Stark hervor. Er sei universeller Ansprechpartner und zuverlässiger Kümmerer bei allen Angelegenheiten, die mit Kirche und Pfarrei zu tun haben. Die Gemeinde sei froh, dass es dieses gute Einvernehmen, auch bei der Nutzung des Gemeinschaftshauses, gebe. Stark brachte in seiner Dankesantwort die große und gute Unterstützung seiner Mitstreiter als außerordentliche Leistung bei den vielen Baumaßnahmen und noch bevorstehenden Erneuerungen zum Ausdruck.

Gratuliert wurde auch noch dem jungen Mitbürger Stefan Böhnlein für seine berufliche Leistung. Der junge Tschirner ist in der Nähe seiner Heimat praktizierender Zahnarzt. Er hat ein anerkennenswertes Studium und seine Berufsausbildung abgeschlossen. Jetzt hat er noch zusätzlich promoviert und aufgrund seiner Dissertation von der Medizinischen Fakultät der Universität Würzburg vor kurzem seinen Doktortitel verliehen bekommen. Bei diesem Bürgertreff konnten der Bürgermeister und die anwesenden Gemeinderäte wiederum allen Vereinen und den engagierten Ehrenamtlichen für ihren Beitrag eines funktionierenden Gemeinschaftsleben in der Gemeinde Dank sagen. Günter Böhnlein

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